Klinik für Kuscheltiere öffnet drei Tage in Erlangen

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Beim Besuch im Teddybär-Krankenhaus werden Bauchschmerzen, Halsweh oder eine gebrochene Pfote fachmännisch versorgt. Und es gibt sogar einen Not-OP.

Eine Teddybär-Klinik steht in der kommenden Woche im Erlanger Schlossgarten. Wenn ein Kuscheltier einen Legostein verschluckt oder sich die Pfote in der Kinderküche verbrannt hat, helfen vom 4. bis 6. Juni zu den Sprechstunden studentische Teddydoktoren den Patienten, teilte die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) am Montag mit.

Das Teddybär-Krankenhaus, das bereits zum elften Mal aufgebaut wird, soll Kindern spielerisch vermitteln, wie ein Arztbesuch abläuft, heißt es in der Mitteilung. Es könne ihnen damit mögliche Ängste und nehmen und helfen Vertrauen zu Ärzten aufzubauen.

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Die kleinen Puppen- und Plüschtiereltern sollen auch etwas über gesunde Ernährung und richtiges Zähneputzen lernen. Die Teddy-Docs, die alle Studenten der Human- und der Zahnmedizin sind und die Aktion ehrenamtlich organisieren, können wiederum lernen, auf die spezifischen Bedürfnisse von Kindern einzugehen. Im Vorjahr versorgten 218 Teddy-Docs insgesamt 1.116 Kuscheltiere, teilte die FAU mit.

Beim Besuch im Teddybär-Krankenhaus werden Bauchschmerzen, Halsweh oder eine gebrochene Pfote fachmännisch versorgt. Es wird geröntgt, mit dem Ultraschall gearbeitet, es gibt eine Bandagier-Station und sogar einen Not-OP.