Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung: Gemäß dieser Erkenntnis warfen sich viele Besucher des närrischen Treibens am Faschingsdienstag auf dem Marktplatz halt einen Regenschutz über, und feierten trotzdem. Obwohl das Wetter ungemütlich, kalt und nass gewesen ist, ließen sich viele Bürger nicht davon abhalten, den letzten Faschingsnachmittag für diese Session in fröhlicher Gesellschaft ausklingen zulassen. Und schafften zu den Klängen der "Nachtschicht" selbstverständlich auch den traditionellen Sirtaki und eine Polonaise, in der ein Troll zwischen Indianern die führende Rolle einnahm. Bürgermeister German Hacker hatte sich wieder beim KCH in Sachen Kostümauswahl beraten lassen. Die Versicherung "Keine Sorge, das ist ein guter Troll", hat ihn dann überzeugt.

Ganz zufrieden war auch Simira Tang, die für das Kulturamt der Stadt erstmals die Organisation übernommen hatte. Das Wetter kann man schließlich nicht ändern, aber wer gekommen war, der hatte auch sichtlich Spaß.

Und so verbrachten die Herzogenauracher ein paar ausgelassene Stunden, wie jedes Jahr. Und 2020 kommen sie wieder. Und dann ist auch mal wieder Sonnenschein an der Reihe.