Der Höchstadter Gymnasiast Finn Rudolph hat als Aussteller an der Fachmesse Iena teilgenommen. Der 14-Jährige präsentierte in Nürnberg sein "Bernoulli-Mobil".
Große Unternehmen aus aller Welt, fortschrittliche Entwicklungen und erstaunliche Entdeckungen waren auf der Internationalen Fachmesse "Ideen, Erfindungen, Neuheiten" (Iena) in Nürnberg geboten. Und inmitten dieser großen Aussteller steht der 14-jährige Finn Rudolph aus Höchstadt mit einem kleinen Stand. Der Gymnasiast präsentiert sein Experiment, das "Bernoulli-Mobil".
Der Bernoulli-Effekt besagt, dass schnell strömende Luft einen Unterdruck erzeugt. Das will Finn nutzen, um ein Fahrzeug an einer Wand fahren zu lassen, indem er mithilfe eines Motors mit Propeller einen Luftstrom und damit einen Unterdruck zwischen Fahrzeugboden und Wand erzeugt. Er erklärt: "Dadurch wird die Normalkraft erhöht. Durch einen Motor mit Schneckengetriebe wird das Fahrzeug aus Styropor angetrieben."
Die Idee für diese Erfindung kam dem Schüler etwa vor einem Jahr während eines Wahlkurses am Gymnasium Höchstadt. Er nahm mit seinem Bernoulli-Mobil außerdem an "Schüler experimentieren" teil, das ist die Juniorensparte des Wettbewerbs "Jugend forscht". Hier nehmen alle Jungforscher teil, die am 31. Dezember des Anmeldejahres nicht älter als 14 Jahre sind. Beim Landeswettbewerb belegte Finn Rudolph schließlich den zweiten Platz und wurde dann vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) auf die Erfindermesse eingeladen.