Ab Dienstagnachmittag war wieder Normalbetrieb im Bürgerbüro der Stadt Herzogenaurach. Da stapelten sich feinsäuberlich in Kartons und Tüten verpackt die Stimmzettel, Wahlprotokolle und Niederschriften. "Gefühlte zwei bis drei Kubikmeter Papier", sagt Christian Stöcker. Der Leiter des Bürgerbüros ist in der Stadt der Wahlverantwortliche.

"Am Montag früh war es sieben Minuten vor drei, als Heike Kraus und ich die Amtstür abgesperrt haben", berichtet er über den "heißesten" Abend des Jahres.

Da erst war alles ausgezählt und "eingetütet"; vor allem aber an die Wahlleitung beim Landratsamt weitergeleitet. Ab Sieben in der Früh waren die zwölf Hauptamtlichen am Sonntag im Einsatz."Mit vielleicht 20 Minuten Pause dazwischen", erinnert sich Stöcker. Die 200 ehrenamtlichen Wahlhelfer waren untertags im Schichtbetrieb in den 20 Urnenwahllokalen.