Der Hospizverein Höchstadt erhielt vor wenigen Tagen eine Spende von Schaeffler. Die Spendensumme wurde über mehrere Jahre auf Basis einer Betriebsvereinbarung gesammelt.
Der Schaeffler-Standort Höchstadt hat vor einigen Tagen 3.000 Euro an den Hospizverein gespendet, wie Schaeffler in einer Pressemitteilung berichtet. Die Summe ist über mehrere Jahre gesammelt worden. Auf Basis einer Betriebsvereinbarung verlangt der Standort eine Gebühr, wenn Mitarbeitende beispielsweise Schlüssel, Transponder oder den Werksausweis verlieren und ersetzt werden müssen. Zudem gibt es „Strafzettel“ bei Parkvergehen auf dem Firmengelände.
Bernhard Hobner, Leiter der Personalabteilung von Schaeffler in Höchstadt, sagte bei der Übergabe der Spende: „Die Betriebsvereinbarung zwischen Arbeitnehmervertretung und Arbeitgeber regelt, dass die Einnahmen einem sozialen Zweck zugutekommen. Wir wissen, dass der Hospizverein hohen Aufwand betreibt, um Schwerkranke und Sterbende und deren Familien in schweren Zeiten zu unterstützen. Auch Mitarbeitende von Schaeffler in Höchstadt haben das Angebot schon genutzt. Hier ist unsere Spende für dieses ehrenamtliche Engagement sehr sinnvoll.“
Der Hospizverein Höchstadt und Umgebung e. V. hat derzeit rund 130 Mitglieder, 21 davon arbeiten als Hospizbegleiter. Deren Aufgabe ist es unter anderem, Schwerkranke bis zum Tod zu begleiten. Aber nicht nur Betroffene, auch deren Familien erfahren Unterstützung, beispielsweise in der Trauer-Bewältigung.
Dr. Hans-Joachim Laugwitz ist erster Vorstand des Vereins und erläuterte bei der Spenden-Übergabe: „Wir freuen uns sehr über diese Zuwendung von Schaeffler. Für unsere vielfältigen Aufgaben und Angebote sind wir auf Spenden angewiesen. Mit dieser großzügigen Summe werden wir im Herbst einen neuen Kurs für speziell ausgebildete Hospiz-Helfer anbieten können.“ Mehr Informationen gibt es im Internet www.hospizverein-hoechstadt.de