Im Norden von Herzogenaurach entsteht ein neues Wohngebiet. Auch der Firmensitz von Adidas ist dort zu finden. Auf den ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen war ab 1934 ein Notlandeplatz angelegt worden, der sich zu einem Fliegerhorst der Deutschen Luftwaffe entwickelte. Das militärische Areal zwischen Herzogenaurach und Haundorf wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges von den US-Amerikanern unter dem Namen Herzo-Base genutzt. Seit der Auflassung des Militärgeländes entwickelt sich dort ein neuer Stadtteil von Herzogenaurach.


Horstkommandatur

Die Anfänge sind jedoch bereits kurz nach der nationalsozialistischen Machtergreifung zu suchen. Offiziellen Verlautbarungen nach war ein Notlandeplatz für die Deutsche Verkehrsfliegerschule geplant. Die 1935 angelaufenen Baumaßnahmen führten zur Errichtung der Gebäude auf dem bisher immer nur "Notlandeplatz" apostrophierten Gelände.