Die Einstimmung auf das Weihnachtsfest mit dem mittlerweile schon traditionellen Konzert und einigen Ehrungen am 2. Advent fand in Hemhofen viel Zuspruch in der Bevölkerung. Auch einige Politiker waren gekommen.
Bürgermeister Joachim Wersal (FW) hatte die Freude, Maximiliano Pugliese ehren zu können. Pugliese ist deutschen und europäischer Meister im Würfelstapeln. Im Fernsehen hat er vor zehn Millionen Zuschauern seine Qualifikation im Dice-Stacking (Würfelstapeln) unter Beweis gestellt.

Erneut wurde die 1. Fußballmannschaft der Spielvereinigung Zeckern für den Gewinn des Toto-Lotto-Cups geehrt. Trainer Lars Daniel nahm die Glückwünsche entgegen.

Medaille für Hans Koch

Die Bürgermedaille wurde in Abwesenheit an Hans Koch verliehen. Der 79-Jährige hat in seiner Kindheit viel vom Großvater gelernt. "Alles, was man zum Haus bauen braucht, hat er mir gezeigt", sagt der Maurermeister. "Er war der am besten bandagierte Fußballer der 1. Mannschaft", erinnerte sich Wersal. Koch hatte jahrzehntelang den Vorsitz des TSV inne. Als Gemeinderat und 2. Bürgermeister zeigte er Verantwortung für die Entwicklung der Gemeinde. Aus Überzeugung wurde er Mitglied in der FFW Hemhofen und "klingendes Herz" des Spielmannszuges. Seine Frau Evi Koch nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen. Am 7. Januar 2014 soll Hans Koch im Gemeinderat persönlich geehrt werden.

Viele Akteure machen Musik

Die Musikschule, der Musikverein Zeckern, der Harmonika-Club Röttenbach, der Gesangverein Waldeslust, das Zupfmusik-Ensemble "music a corda" mit der Sopranistin Gudrun Dörpholz-Friedrich sowie Schüler der Grundschule und Mittagsbetreuung Hemhofen boten ein abwechslungsreiches, stimmungsvolles und hinreißendes Programm.

Ein Chor von nur sieben Sängern bezauberte die Zuhörer auf ungewohnte Weise. Das Ensemble ist ein kleiner Teil des "Choeur Madrigal", von dem im April 2012 verstorbenen René Esso aus Kamerun. Die Mitglieder treffen sich jährlich im Andenken an ihren verstorbenen Chorleiter und behalten den Gesang bei. Fünf Frauen und zwei Männer entführten die erstaunt lauschenden Zuhörer in eine warme, scheinbar leichte und außerordentlich intensive Klangwelt.

Es wurde ganz still und alle wurden ergriffen von dieser perlenden Gesangsform der Renaissance. In einem weiteren Stück präsentierten sie den Franken noch einmal die Lebensfreude und Beschwingtheit der afrikanischen Kultur.