Frimmersdorf
Ausblick

Frimmersdorfer Fußballer lassen sich die Laune nicht verderben

17 Spiele, 17 Mal verloren, letzter Tabellenplatz in der Kreisklasse 3 Bamberg und ein Torverhältnis von 14:75 - kein Grund zu depressiver Verstimmung von Spielern oder Mitgliedern des FC Frimmersdorf auf der Jahreshauptversammlung am Samstag.
Augen zu und durch trotz der Niederlagenserie in der Kreisklasse - was Frimmersdorfs Kapitän Manuel Ochs (l.) hier im Spiel gegen den TSV Burghaslach demonstriert, haben seine Mannschaftskameraden und der gesamte Verein auch nach der Winterpause vor. Foto: Archiv/pd
Augen zu und durch trotz der Niederlagenserie in der Kreisklasse - was Frimmersdorfs Kapitän Manuel Ochs (l.) hier im Spiel gegen den TSV Burghaslach demonstriert, haben seine Mannschaftskameraden und der gesamte Verein auch nach der Winterpause vor. Foto: Archiv/pd
Freuen tut es natürlich auch keinen, doch das Spielen in einer neuen Liga und dazu noch heftiges Verletzungspech, da muss man eben durch, sind sich alle einig.
Spielleiter Günther Dorsch immerhin hofft bei weiterhin gutem Zusammenhalt in der Mannschaft und keinen verletzungsbedingten Ausfällen mehr auf wenigstens einige Punkte in den Spielen nach der Winterpause. "Vielleicht können wir ja noch ein paar Achtungserfolge erzielen und wenn's denn so sein soll, die Kreisklasse mit erhobenem Kopf verlassen."
Bei den 17 Saisonspielen waren insgesamt 27 Spieler im Einsatz. Da die Spieler je nach Bedarf auch in der Reservemannschaft aushelfen, kam im abgelaufenen Jahr Hannes Kleinlein, der jedes Mal in der ersten Mannschaft mitspielte, mit 39 Spielen zu den meisten Einsätzen, gefolgt von Manuel Ochs, Manuel Neukam und Feta Gezim mit je 38 Einsätzen.
Insgesamt wurden 2012 in drei Mannschaften 55 Spieler (einschließlich der Alten Herren) eingesetzt.

Hüttenausbau kostete viel Geld

Kräftig durchgerüttelt wurden heuer auch die Finanzen im Verein. Wie der für diesen Bereich im Vorstandstrio zuständige Mathias Heubeck berichtete, haben die Sonderausgaben für den Hüttenausbau am Sportplatz ein größeres Loch in die Kasse gerissen. Mit Zahlen untermauerte dies Kassier Gerhard Heubeck: 26 794,98 Euro betrugen die Einnahmen, 31 276,69 Euro die Ausgaben. Doch da die Bauarbeiten nun abgeschlossen sind, glaubt man dieses Minus in der nächsten Zeit wieder auffangen zu können. Zahlreiche Spenden und persönliche Aktivitäten hatten mitgeholfen, das Defizit nicht größer werden zu lassen.
Daniel Seubert, für den Wirtschaftsbetrieb zuständig, konnte von erfreulichem Besuch bei den geselligen Aktionen des Vereins berichten. Sonnwendfeier, Kerwastanz und Jahresabschlussfeier waren gut besucht und spülten auch einen guten Teil der Einnahmen in die Kasse.
Sportlicher Leiter Thomas Teufel lobte trotz nicht in Punkten zählbaren Erfolgs die Arbeit der Mannschaft. Da sie noch sehr jung ist, hält er sie für aufbaufähig und sprach den Spielern Mut zu. Solange der FC zusammenhält, davon sind sich alle überzeugt, geht es auch weiter.