Kurioser Einsatz in Erlangen: die Feuerwehr musste wegen einer verirrten Krabbe ausrücken. Das Tier wurde gerettet und wurde in ein Tierheim gebracht.
Tierrettungen kommen bei der Feuerwehr ja häufiger vor, doch war es dieses Mal nicht die berühmte "Katze auf Baum", sondern ein Tier, welches eher selten in der Stadt in freier Wildbahn anzutreffen ist.
Mit der durchaus gefährlich klingenden Einsatzmeldung "eine Krabbe im Angriffsmodus" machte sich die Besatzung der Erlanger Feuerwehr auf den Weg zum Rathausplatz. Vor Ort trafen sie auf eine verirrte Chinesische Wollhandkrabbe, die ihrem Namen entsprechend durch einen dichten Haarpelz an den Scheren zu erkennen ist.
Trotz der enormen Gefährdung durch die bereits erwähnten, sehr furchteinflößenden Scheren gelang es der Feuerwehr unter Einsatz ihres Lebens, das verängstigte Tier in Gewahrsam zu nehmen. Da das Tier aber zum Verzehr geeignet ist, konnte es leider nicht in einem Fachgeschäft für Meerwasseraquaristik untergebracht werden.
Aber keine Angst, die Krabbe ist anschließend nicht im Kochtopf der diensthabenden Wachabteilung gelandet, sondern wurde wohlbehalten ins Erlanger Tierheim überführt. Dort kümmert man sich nun liebevoll um "Sebastian die Krabbe".