Vom 2. Juni bis einschließlich 14. Juni 2022 gilt im Bereich der Innenstadt und des Burgbergs ein Abstellverbot für E-Scooter. Wie die Stadt Erlangen erklärt, werde in diesem Zeitraum von den Anbietern technisch unterbunden, in der Verbotszone Fahrzeuge abzustellen oder auszuleihen. Die Anbieter entfernen demnach im Vorfeld alle Elektrotretroller aus dem Gebiet und richten In-App-Benachrichtigungen zu der Verbotszone sowie den geltenden Regelungen ein.

Im Austausch mit den Anbietern sei ein gemeinsames Konzept erarbeitet worden, das die Anforderungen der Polizei berücksichtige. Ziel sei es, Unfällen und Trunkenheitsfahrten vorzubeugen. Da es sich bei E-Scootern um Kraftfahrzeuge handle, gälten die gleichen Vorschriften wie beim Fahren von Pkw, auch in Bezug auf Alkohol und Drogen – insbesondere die Promillegrenze. Die Promillegrenze für Personen bis 21 Jahren und Führerscheinneulinge in der Probezeit (altersunabhängig) liege bei 0,00 Promille. Im Fall von Verstößen gegen die rechtlichen Bestimmungen der Straßenverkehrs-Ordnung oder der Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung würden diese im Rahmen des Bußgeldkatalogs geahndet.

Am Rand der Verbotszone seien drei Parkzonen eingerichtet. Dazu gehörten der Mobilpunkt am Großparkplatz, der Mobilpunkt Mozartstraße und der Zollhausplatz. Diese würden anbieterseitig regelmäßig kontrolliert, sodass für Nutzende ausreichend Platz zur Verfügung stehe. Alle Nutzende seien weiterhin dazu angehalten, beim Fahren und Abstellen der Elektrotretroller keine anderen Personen zu behindern oder zu gefährden.

Ausführliche Informationen sind unter www.erlangen.de/e-scooter zu finden