Am Montagabend (09.05.2022) gegen 19.15 Uhr wurde der Polizei ein Streit zwischen zwei Autofahrern auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Karl-Zucker-Straße in Erlangen mitgeteilt.
Nach ersten Erkenntnissen bremste dort ein 33-jähriger Autofahrer einen Kontrahenten zunächst aus, ehe er ihn gewaltsam aus dem Fahrzeug zog und ihm ins Gesicht schlug. Der Geschädigte erlitt Gesichtsverletzungen, berichtet die Polizei.

Während der Anzeigenaufnahme auf dem Parkplatz stellten die Beamten beim 33-jährigen Tatverdächtigen übermäßigen Alkoholkonsum fest. Ein Test bescheinigte einen Wert von über 1,5 Promille. Als dem Mann der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt und das Erfordernis einer Blutentnahme eröffnet wurde, rastete der 33-Jährige sprichwörtlich aus.

33-Jähriger rastet nach Parkplatz-Streit in Bamberg aus

Er ging wiederholt auf die Polizeibeamten zu und setzte zu Kopfstößen an. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde der Mann zu Boden gebracht und gefesselt. Hierbei leistete der Renitente weiter körperlichen Widerstand.

Die Blutentnahme musste in der Folge mit Zwang durchgeführt werden. Anschließend begann der Mann sich selbst zu verletzten. Er schlug mehrfach mit dem Kopf gegen Einrichtungsgegenstände in der Polizeidienststelle. Der 33-Jährige wurde in einer Fachklinik untergebracht.

Ein Polizist wurde bei dem Vorfall leicht verletzt. Der Beamte blieb vorerst dienstfähig. Gegen den 33-Jährigen wurden mehrere Strafverfahren eingeleitete. Es wird wegen des tätlichen Angriffs und Körperverletzung zum Nachteil der Polizeibeamten ermittelt. Zudem muss sich der Mann wegen des Angriffs auf einen Autofahrer wegen Körperverletzung und Beleidigung verantworten.