• Erlangen: Bewaffneter Mann bedroht Rathaus-Mitarbeiter
  • 53-Jähriger "in psychischem Ausnahmezustand" betritt Sozialamt mit Messer
  • Erlanger Oberbürgermeister spricht Personal und Polizei Dank aus

Am Mittwochmorgen (20. Juli 2022) um 8.15 Uhr betrat ein 53-Jährige mit einem Messer bewaffnet das Erlanger Sozialamt und fing an, zwei Mitarbeiter verbal zu bedrohen. Das geht aus einer Meldung der Polizei Mittelfranken hervor.

Mitarbeiter in Erlanger Rathaus bedroht: Polizei stellt bei 53-Jährigem gleich zwei Messer sicher

Demnach verschlossen die Angestellten daraufhin die Türe und riefen die Polizei, die den bewaffneten Mann laut Bericht wenig später im Flur des Sozialamtes stellte. "Den Aufforderungen, das Messer aus der Hand zu legen und sich auf den Boden zu legen", sei der 53-Jährige nachgekommen. 

Nachdem die Polizeibeamten den Mann fixiert hatten, wurde bei ihm "neben dem abgelegten Messer" auch noch ein Taschenmesser gefunden. Die Polizei stellte beide Messer sicher. Verletzt wurde bei der ganzen Aktion laut Polizei niemand. Außerdem sei gegen den 53-Jährigen ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet worden.

Der Mann habe sich "offenbar in einem psychischen Ausnahmezustand" befunden. "Auf Weisung der städtischen Behörden, wurde die Unterbringung in einer Fachklinik veranlasst", heißt es weiter im Polizeibericht.

"Vorbildlich verhalten": Oberbürgermeister lobt Beschäftigte und dankt Polizei

Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik (SPD) bedankte sich anschließend bei den Beteiligten. "Vielen Dank an die umsichtigen Mitarbeiter*innen, die sich vorbildlich verhalten haben. Und auch Danke an die Polizei, die schnell vor Ort war und die Situation geklärt hat", schreibt er in einem Facebook-Post.