Bei Erlangen bemerkte ein LKW-Fahrer am Samstagnachmittag (13. November 2021) plötzlich laute Klopfgeräusche aus dem Anhänger. Als die Polizei den verplombten Auflieger öffnete, fand sie darin 16 Personen, größtenteils Minderjährige.
Gegen 15.30 Uhr am Samstagnachmittag (13.11.2021) teilte der Fahrer eines Sattelschleppers mit, dass er Klopfgeräusche aus dem verplombten Sattelauflieger hörte. Er befand sich auf der Rastanlage Aurach-Nord (BAB 3) bei Erlangen.
Beim Öffnen der Ladefläche durch eine alarmierte Streifenbesatzung der Erlanger Verkehrspolizei, konnten 16 Flüchtlinge aufgefunden werden, informiert das Polizeipräsidium Mittelfranken.
Bei den Flüchtlingen handele es sich um fünf erwachsenen Personen und elf Minderjährige, welche ihren Angaben nach aus Afghanistan zu stammen. Die Personen wurden nach medizinischer Begutachtung Aufnahmeeinrichtungen übergeben. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei habe die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Sachverhalts aufgenommen.
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"Flüchtlinge" sind Menschen, die vor Krieg und Elend fliehen, beispielsweise indem sie per Boot über das Mittelmeer gelangen und in Griechenland oder Italien anlanden.
"Migranten" sind Menschen, denen es in diesen absolut sicheren Ländern nicht gut genug ist, so dass sie ein sicheres Land nach dem anderen durchqueren, bis es ihnen letztendlich mal irgendwo passt.
"Illegale Einwanderer" sind Menschen, die vorsätzlich und bewusst Einreisevorschriften umgehen, sich unerlaubt Zugang verschaffen, sich in fremden Fahrzeugen unberechtigt verstecken und so versuchen, still und leise heimlich über eine Grenze zu gelangen, gegen den Willen des jeweiligen Staates, womöglich gar mit gefälschten oder vernichteten Papieren, um der Rückführung zu entgehen.
Es wäre daher schön, wenn man nicht pauschal von "Flüchtlingen" schreiben würde. Wer Straftäter und Flüchtlinge auf eine Ebene stellt, schürt Hasspropaganda gegen echte Flüchtlinge.
Also waren nach dieser Definition (ist das eine offizielle Einteilung oder ist die nur von Ihnen?) so gut wie alle Menschen, die vor 1989 aus der DDR flüchteten, "illegale Einwanderer". (Zum Beispiel Alexander Gauland, wenn Ihnen der Name etwas sagt.)
Deren Meinung würde ich gerne einmal zu dieser Aussage hören.
Und die Meinung derer, die sie damals willkommen hießen.
Mir ist nicht bekannt, dass Westdeutschland irgendwann eine Mauer gebaut hätte oder andere Anstrengungen unternommen hätte, um Ostdeutsche an der Einreise zu hindern.
Vielleicht irre ich mich da aber auch.
Ich hätte meinen Beitrag womöglich zum Teil anders formulieren sollen, damit er auch für diejenigen verständlich ist, die nicht weiter nachdenken wollen.
Die Flüchtlinge aus der DDR waren Flüchtlinge, da sie - in Übereinstimmung mit meiner obigen Aussage - vor dem Elend in ihrer Heimat geflohen sind. Er hat das nächste sichere Land erreicht ist dort geblieben, so wie es ein Flüchtling eben tut.
Wäre er anschließend direkt nach Italien weitergereist, weil es ihm in Westdeutschland nicht so gut gefällt, wäre er ein Migrant gewesen.
Wäre er von dort aus in die USA weitergereist, hätte dort die Grenzbeamten mit Steinen beworfen und den Grenzzaun niedergerissen, um in das Land einzudringen, oder sich hineinschmuggeln lassen, alles mit der Begründung, dass es ihm in der DDR so schlecht ging, wäre er ein illegaler Einwanderer gewesen. Die USA hätten in den Knast geworfen und darauf verwiesen, dass er in Westdeutschland hätte aufgenommen werden können, dass er mit seinen neuen Papieren legal nach Italien hätte einreisen und dort bleiben können, dass ihm nirgends mehr irgendein Übel gedroht hätte und er somit keinerlei Recht hat, nach dem Durchquerern mehrerer sicherer Länder noch irgendwo gewaltsam einzudringen, nur weil er der Ansicht ist, dass er dort eben gern hinmöchte.