Trotz des heißen Wetters hatten viele Hauptendorfer Spaß an ihrer Weihe rolympiade. Einen Pokal gab es jeweils für die beste Gruppe, aber auch den besten Einzelkämpfer. In diesem Jahr konnte schon die 14. Ausgabe organisiert werden.

Organisiert wird das Spektakel von der Feuerwehr Hauptendorf. Wieder installiert war auch die Wasserfontäne über den Weiher, unter der alle Wettbewerber bei einer Disziplin durchfahren mussten.

Auf jeden Fall sollte die Hauptendorfer Weiherolympiade Spaß machen. Das sieht man auch an den einfallsreichen Namen, die sich die Gruppen gaben, etwa ERH. Diese Gruppe setzt sich aus Mitgliedern mit dem Familiennamen Erhardt zusammen, daher auch der Name, nämlich Herbert Erhardt und Robert Erhardt. Herbert Erhardt übernahm auch die Moderation der Veranstaltung. In diesem Jahr traten vier Teams an, sowohl Erwachsene als auch Jugendliche waren darunter.

Denn bei der Olympiade geht es um einen klassischen Dreikampf. Beim Surfbrettfahren, mussten die Sportler auf zwei zusammengebauten Surfbrettern bis zur Mitte des Weihers rudern, wo ein Stab umrundet werden musste.


Abseilen

Bei einer weiteren Aufgabe mussten sich die Aspiranten mit dem Schlauchboot an einem Seil entlang über den Weiher ziehen und an der gegenüberliegenden Uferseite ein Signal geben. Bei dieser Disziplin wurde die Zeit gestoppt. In den Jahren zuvor mussten die Wettkämpfer auf einem schmalen Brettersteg eine Schubkarre, fränkisch "Rowern", mit einem Kunststofffass quer über den Weiher und zurück schieben. Das Fass sollte das Untergehen verhindern. Da der Steg baufällig war, wurde er abgebaut. Vielleicht wird er ja irgendwann einmal wieder aufgebaut.

Bei der dritten Aufgabe, dem Seilbahnwettfahren, ging es darum, an einer Laufkatze, die an einem quer über den Weiher gespannten Seil lief, möglichst weit zum gegenüberliegenden Ufer zu kommen. Erlaubt war es auch, noch nach dem Eintauchen ins Wasser, tauchend möglichst weit zum Weiherufer zu kommen. Manche brachten es sogar fertig, nach dem Sprung in das kalte Wasser bis an den Weiherrand zu tauchen und heimsten in dieser Kategorie somit die höchste Punktzahl ein.


Vom Schlamm befreit

Wichtig war auch die bereitgestellte Dusche, mit der sich nach dem Sprung in den Weiher das schlammige Weiherwasser wieder vom Körper spülen ließ.

Begleitet wurden die Wettkämpfe von zahlreichen Hauptendorfern, die am Rand des Weihers ihre lokalen Olympioniken beobachteten und auch ordentlich anfeuerten.

In der Einzelwertung errang Daniel Wolter Platz eins, Herbert Erhardt folgte auf Platz zwei, Platz drei belegte Sven von Jagemann. Den vierten Platz teilten sich punktegleich Clemens von Jagemann, Hannes Schmidthuysen, Robert Erhardt und Peter Winkelmann. Auf Platz acht landete Stephan Frank, gefolgt von Eva Schröder auf neun und Julia Litz auf Platz zehn.

Bei den Teams erreichten die Basstölpel den ersten Platz, gefolgt vom Team ERH auf dem zweiten; die Haubendaucher belegten den dritten Platz, auf dem vierten landeten die fliegenden Bratwürschd.

Für die Versorgung der Olympioniken und der Zuschauer mit Gegrilltem aber auch Kaffee und Kuchen sowie Getränken war bestens gesorgt. Einer Wiederholung der Veranstaltung steht im nächsten Jahr nichts im Wege.


Teams


Basstölpel
Sven von Jagemann, Clemens von Jagemann, Daniel Wolter

Haubendaucher Eva Schröder, Hannes Schmidthuysen, Frank Stephan

Team ERH Robert Erhardt, Herbert Erhardt

Fliegende Bratwürschd Peter Winkelmann und Julia Litz