Die Feuerwehr bildet ein wichtiges Element in der Gesellschaft. Sie ist von zentraler Bedeutung für die tägliche Sicherheit. Feuerwehrleute riskieren ihre eigene Gesundheit, um anderen zu helfen. All das stellte der Weisendorfer Bürgermeister Heinrich Süß zu Beginn eines besonderen Ehrenabends im Goldenen Engel fest. Der Markt Weisendorf hatte eingeladen, um Feuerwehrleute für 25 und 40 Jahre aktive Dienstzeit zu ehren.

"Die Feuerwehren sind die ältesten Bürgerwehren und für das Gemeinwesen von enormer Bedeutung", erklärte der Bürgermeister. Wenn es brennt, kommt die Feuerwehr! Aber auch die Feuerwehren seien dem Wandel der Zeit unterworfen. Heute verfügen sie über moderne Löschfahrzeuge und eine entsprechende Ausrüstung. Allerdings hätten sich auch die Einsätze geändert und das Löschen von Bränden komme erst nach den technischen Hilfeleistungen, sagte Süß.

Landrat Alexander Tritthart wertschätzte die Arbeit der Ehrenamtlichen. Er bedankte sich ausdrücklich bei den Frauen der Geehrten für Verständnis und Unterstützung. Wie auch Kreisbrandrat Matthias Rocca wies der Landrat darauf hin, dass die Wehren auch in Zukunft gut ausgestattet sein müssten und besonderer Wert auf die Ausbildung gelegt werde. So investiere auch der Landkreis in ein Wechselladersystem, das in Herzogenaurach und in Höchstadt stationiert werden soll. Weiterhin erhalte der Landkreis einen Abrollbehälter "Hochwasser" des Landes Bayern.


Wehr muss attraktiv sein

"Die Feuerwehr steht heutzutage im Wettbewerb mit anderen Vereinen und muss deshalb für junge Leute attraktiv sein", sprach der Landrat die Nachwuchssorgen so mancher Feuerwehren an und unterstrich die Bedeutung des Ehrenamtes. Der ehrenamtliche Dienst bei den Feuerwehren sei nicht hoch genug einzuschätzen. Landrat und Kreisbrandrat überreichten Urkunden und Ehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit und für die 40-jährigen Jubilare dazu ein Woche Aufenthalt im Feuerwehr-Erholungsheim Bayrisch Gmain, zu der sie auf Kosten der Gemeinde auch ihre Partnerin mitnehmen können.