Mehrere Totalschäden und fünf Verletzte: A3 nach schwerem Unfall komplett gesperrt

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Weil er das Stauende übersah, hat ein 64-Jähriger am Sonntag einen Auffahrunfall auf der A3 verursacht. An drei Autos entstand ein Totalschaden, fünf Personen kamen verletzt in ein Krankenhaus.

Auf der A3 bei Erlangen ist es am Sonntagnachmittag (7. Juli 2024) zu einem schweren Auffahrunfall gekommen. Insgesamt gab es fünf Verletzte.

Ein 64-Jähriger war gegen 16.10 Uhr in Fahrtrichtung Würzburg unterwegs. Dabei bemerkte er nicht, dass er sich einem Stau näherte. Der Fahrer sah das Stauende auf Höhe der Rastanlage Steigerwald zu spät, fuhr "mit hoher Geschwindigkeit" auf – und schob dadurch gleich ich drei Autos vor ihm zusammen, meldet die Verkehrspolizeiinspektion Erlangen.

64-Jähriger sieht Stauende zu spät - Fünf Verletzte bei Auffahrunfall

Zusammen mit dem Auto des Unfallverursachers waren somit vier Autos in den Unfall involviert. Daraus verletzten sich insgesamt fünf Insassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten aus und mussten einige von ihnen aus ihren Fahrzeugen befreien. Anschließend brachte ein Rettungsdienst alle Betroffenen in umliegende Krankenhäuser. Sogar ein Rettungshubschrauber landete an der Einsatzstelle. Die verletzten Personen kamen glimpflich davon, keiner erlitt schwerwiegende Verletzungen, 

An den involvierten Autos entstand ein Gesamtschaden in Höhe von rund 90.000 Euro. Drei Autos traf es besonders stark, die Polizei spricht von einem Totalschaden. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. 

Die Autobahn war in Fahrtrichtung Würzburg im Anschluss an den Unfall komplett gesperrt. Der Feuerwehreinsatz und die notwendigen Bergungsarbeiten dauerten bis etwa 19.00 Uhr an. Auch in Gegenrichtung waren zwei der drei Fahrspuren für etwa eine Stunde lang gesperrt.

Vorschaubild: © Julian Stratenschulte/dpa/Symbolbild