Die Temperaturen steigen und eigentlich hätten die fränkischen Bierkeller bereits geöffnet. Doch das Coronavirus macht den Gastronomen einen Strich durch die Rechnung und so müssen Gaststätten, Brauereien und Keller weiterhin geschlossen bleiben.

Doch damit die Menschen auch während der Pandemie nicht auf frisch gezapftes Bier verzichten müssen, hat sich der Wirt des "Felsenkellers" im mittelfränkischen Adelsdorf etwas ganz Besonderes ausgedacht: das Bier-to-go.

Brauerei "Zum Löwenbräu" in Adelsdorf bietet Bier-To-Go an

Der "Felsenkeller" im Kellerwald bietet eigentlich Platz für knapp 600 Personen. Die Plätze bleiben allerdings aufgrund der Krise allerdings unbesetzt und somit bleiben auch die entsprechenden Umsätze aus. Doch da das Bier bereits gebraut ist, gekühlt und abholbereit im Lagerhaus steht, hat der "Felsenkeller" sich etwas einfallen lassen, um die Umgebung mit Speis und Trank zu versorgen. 

Wer Lust auf frisch gezapftes Bier hat und sich das Keller-Feeling mit nachhause nehmen möchte, der kann samstags zwischen 14 und 18.30 Uhr und sonntags zwischen 11.30 und 18 Uhr beim "Felsenkeller" vorbeischauen und sich sein Bier-To-Go abholen. Der Gerstensaft wird in jedes beliebige Gefäß abgefüllt, egal ob Milchkanne, Blumenvase oder Eimer. Ein Liter frisch gezapftes Kellerbier kostet 2 Euro und wer nebenher noch etwas essen möchte, der kann sich eine Leckerei von der Speisekarte aussuchen.

Bisher kommt das Projekt gut an, wie ein Facebook-Post der Brauerei zeigt.

Unabhängig vom "Keller"-Gefühl und frisch gezapftem Bier muss bei der ganzen Aktion der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden. Die Freiflächen des Kellers dienen zudem nicht als Aufenhaltsort, um Bier und Brotzeit zu verspeisen.