Die Nachfrage nach Wohneigentum in Adelsdorf ist ungebrochen. Das führt dazu, dass mit Seeside das größte Baugebiet in der Geschichte der Gemeinde schon seit Sommer ausverkauft ist, obwohl noch längst nicht alle der geplanten Häuser stehen.

Der promovierte Geschäftsmann Ralph Munck hatte den Adelsdorfer Gemeinderäten vor fünf Jahren seine Pläne vorgestellt, das riesige Areal um das ehemalige Aldi-Zentrallager mit über 500 Reihenhäusern zu bebauen.

"Das Projekt ist auf der ganzen Linie ein Erfolg", sagt Munck heute, "schon im Sommer waren alle 555 Häuser verkauft". Die große Masse der Häuser ging an junge Familien aus dem Raum Erlangen/Forchheim. Munck, für den die Realisierung von Seeside nicht das erste Projekt dieser Art war, hat auch Verständnis für die Skepsis, die der dichten Bebauung mit über 500 Reihenhäusern anfangs entgegenschlug: "Solche Diskussionen finden immer statt, weil viele Neuem skeptisch gegenüberstehen." Munck ist überzeugt, dass in drei bis vier Jahren auch die alteingesessenen Adelsdorfer merken, hier ist was Gutes entstanden, wenn sich dann die rund 2000 Neubürger integriert haben.

Zu ihnen gehört auch Susanne Plum, die sich eines der Reihenhäuser gekauft hat und im Mai 2015 eingezogen ist. Sie fühlt sich in dem neuen Baugebiet bestens aufgehoben: "Man wohnt hier schön und gut." Die dichte Bebauung stört sie überhaupt nicht. Für sie war es die richtige Entscheidung, aus Hemhofen hierher nach Adelsdorf zu ziehen. Sie genießt mit ihrer Tochter die 137 Quadratmeter auf drei Ebenen mit Dachterrasse und den kleinen Garten. Und sie genießt auch "das nette Miteinander im Viertel mit den vielen offenen und herzlichen Leuten". Plum kennt schon viele und versichert, noch niemanden getroffen zu haben, der mit der Wohnsituation hier nicht zufrieden ist. Allerdings könnte es für Besucher etwas mehr Parkplätze geben.

Ihr Wunsch ist es, im alten Ort nicht mehr als "Seesider" sondern auch als Adelsdorfer gesehen zu werden.