Wenn die Adelsdorfer Feuerwehr zu Hochwasser-einsätzen ausrückt, zur Unterstützung bei Bränden Schläuche verlegen muss, oder zur Beseitigung von Ölspuren alarmiert wird, kommt immer wieder ein Fahrzeug zum Einsatz, das inzwischen 30 Jahre alt ist. Weil dieses Feuerwehrauto längst nicht mehr zeitgemäß und für diese Zwecke auch nicht richtig geeignet ist, wird es im kommenden Jahr ersetzt.

Der Haupt- und Finanzausschuss des Adelsdorfer Gemeinderats traf sich am Mittwochabend bei der Feuerwehr, um sich von Kommandant Jürgen Hörrlein über deren Wünsche und Bedürfnisse informieren zu lassen. Hörrlein brauchte nicht lange, um die Gemeinderäte zu überzeugen. So wünscht sich die Wehr einen gebrauchten Gerätewagen, in dem sie die in Rollcontainern verstauten Gerätschaften für die verschiedenen Einsatzzwecke unterbringt.

Derzeit müssen die Geräte, die gebraucht werden, für jeden Einsatz erst umständlich in das alte Feuerwehrfahrzeug verladen werden. Wie Kommandant Hörrlein erläuterte, würde sich die Wehr gerne ein gebrauchtes Fahrzeug anschaffen, das sie dann auch noch auf ihre Bedürfnisse zuschneiden kann. Rund 60 000 Euro müssten dafür angesetzt werden. 10 000 Euro würde der Feuerwehrverein zuschießen, 16 000 wären an Spenden zu erwarten.

Überlegungen, gleich ein neues Fahrzeug zu kaufen und dafür 100 000 Euro auszugeben, wurden in der Sitzung wieder verworfen, nachdem die Feuerwehr selbst ein gebrauchtes bevorzugt.

Anders ist die Situation bei der Neuhauser Wehr. Dort will man ein 17 Jahre altes Mehrzweckfahrzeug ersetzen und bevorzugt ein neues Auto. Kommandant Erwin Bergner und sein Stellvertreter Patrick Sorger brauchten auch hier nicht viel Mühe, um die Ausschussmitglieder davon zu überzeugen, für 60 000 bis 70 000 Euro ein neues Fahrzeug anzuschaffen. 15 000 Euro Zuschuss seien zu erwarten.

Nachdem die Neuhauser Wehr ausgewählt wurde, auf Kreisebene bei ABC-Einsätzen die Dekontamination der Einsatzkräfte zu übernehmen, brauche man auch dafür Transportkapazität.