Projektsteuerer Hans-Jörg Papke sprach in der jüngsten Sitzung des Krankenhausausschusses deutliche Worte zum Kreiskrankenhaus St. Anna in Höchstadt: "Wenn es in diesem Zustand bleibt, wird es nicht mehr lange betrieben werden können." Mit diesem Urteil berief er sich auf Erfahrungen, die er aus der Betreuung von rund 30 Krankenhäusern gesammelt hat.

Damit der Zustand aber nicht so bleibt, wird der Landkreis als Träger in den nächsten Jahren 17 Millionen Euro in die Strukturverbesserung von St. Anna investieren. Schnell waren sich die Kreisräte einig, dem Kreistag zu empfehlen, das Angebot der Regierung von Mittelfranken anzunehmen.

Diese bietet mit einem zugesagten Festbetrag von 13,27 Millionen Euro eine etwa 80-prozentige Förderung durch den Freistaat Bayern an. Über Pauschalfördermittel gibt es weitere 612 000 Euro.