Ob Ponyreiten, Achterbahn oder Riesenrad - auch in diesem Jahr ist auf dem Coburger Vogelschießen viel geboten. Bei der Vielfalt der Attraktionen kann man es sogar verschmerzen, dass die Parkplätze am Anger nicht mehr zur Verfügung stehen. 68 Schausteller sind dieses Jahr dabei. Mehrere Hektoliter Bier warten nur darauf, für gute Bierzeltstimmung zu sorgen.Stefan Stahl, erster Schützenmeister, ist optimistisch. "Das Wetter soll perfekt werden. Nicht zu heiß und nicht zu kalt."
Die Fahrgeschäfte selbst werden den Besuchern ohnehin einheizen. Da ist zum Beispiel das 40 Meter hohe "eXtrem", das mit seinen 120 km/h nichts für schwache Nerven ist. Für einen hohen "Kreisch-Faktor" sorgt auch das "Space Party", das sich beim Freischwingen zusätzlich noch dreht. Wem die Höhe dann doch zu viel ist, ist mit dem "Magic" gut beraten, einem rasanten Karussell. Auch die klassische Achterbahn ist durch die "High Explosive" vertreten.
Mit dem Bieranstich durch Oberbürgermeister Norbert Tessmer und einem Feuerwerk wird das Coburger Vogelschießen heute eröffnet. Morgen tritt das Bundespolizeiorchester aus München im Festzelt auf. Der Haupttag ist traditionell der Sonntag. Am Vormittag findet ein Festgottesdienst statt, dann zieht der große Festzug auf den Marktplatz. Im Anschluss kann man sich beim Frühschoppen stärken.
Die Prominenz läuft am Montag auf. Zum "Nachmittag der Generationen" haben Martin Kofler, Sigrid und Marina und die Gaudi Buam ihr Kommen zugesagt. Der Montagabend gehört den Coburger Vereinen. Am Dienstag ist Kleingärtnertag. Für die kleinen Besucher ist das Vergnügen am Mittwochnachmittag, dem Kinder- und Familientag, am günstigsten. Das zweite große Feuerwerk am Donnerstagabend stellt einen weiteren Höhepunkt des Coburger Vogelschießens dar.