Seit Mittwoch gilt deshalb auch in Museen wie in den Kunstsammlungen auf der Veste ebenso wie im Glasmuseum die 2G plus Regel.

"Damit brauchen alle Besucher ab 12 Jahren und 3 Monaten zusätzlich einen Testnachweis, wie es auch bei Theatervorstellungen nun nötig ist", erläuert Sven Hauschke, Direktor der Kunstsammlungen, auf Nachfrage. Das Publikumsinteresse in den Kunstsammlungen nach Ende des strikten Kultur-Lockdowns bewertet Hauschke bislang positiv: "Im September und Oktober hatten wir einen zufriedenstellenden Besucherandrang.

Seit 9. November, seit unsere verkürzte Winteröffnung gilt, ist der Besuch wie erwartet sehr verhalten." Beim Blick in die Zukunft klingt Skepsis an: "Ob bei den neuerlichen Zugangsverschärfungen überhaupt Besucher kommen, muss offen bleiben." Dabei findet es Hauschke "überaus bedauerlich, dass in dem nachweislich sicheren Umfeld Museum nun derartige Einschränkungen herrschen." Seine Schlussfolgerung klingt pessimistisch: "Ob ein Museumsbetrieb mit Publikumsverkehr bei den aktuellen Regelungen weiterhin aufrecht erhalten werden kann, ist fraglich."

Premiere findet statt

Unterdessen hat das Landestheater Coburg entschieden, dass die für den kommenden Sonntag, 28. November, geplante Premiere der Johann Strauß-Operette "Wiener Blut" stattfinden wird - trotz der Reduzierung der Besucherzahl auf maximal 25 Prozent der Sitzplätze. Auch hierbei gilt nach den Vorgaben des Freistaats die Regelung 2G plus.

Die Premiere soll am Sonntag um 18 Uhr im Großen Haus beginnen.