• Schlossplatzfest Coburg 2022: Veranstaltung feiert nach zwei Jahren Pause Comeback
  • Fest findet von Donnerstag (14. Juli) bis Montag (18. Juli) auf dem Coburger Schlossplatz statt
  • "Nordbayerns größte Gourmetmeile" - Veranstalter kündigen einzigartiges Programm an
  • Schlossplatzfest kostet erstmals Eintritt - nicht die einzige Neuheit für Besucher

Das Coburger Schlossplatzfest feiert 2022 nach zweijähriger Corona-Pause sein langersehntes Comeback. "Das Warten hat (sehr bald) ein Ende", schreiben die neuen Veranstalter auf ihrer Facebook-Seite. Der Startschuss fällt diesen Donnerstag (14. Juli 2022). Die Organisatoren freuen sich auf "fünf wunderbare Tage" auf dem Coburger Schlossplatz.

Update vom 12.07.2022: Schlossplatzfest Coburg 2022 beginnt am Donnerstag - das kostet der Eintritt

"Kommt vorbei, schlemmt euch durch die Zelte, genießt ein Drink zum Sonnenuntergang und habt Spaß mit den vielen Highlights auf den Bühnen und auf dem Platz", schreiben die Veranstalter auf Facebook.

Auf der Webseite des Coburger Schlossplatzfestes kündigen sie derweil an, was die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung erwartet: "Vom 14. bis 18. Juli verwandeln wir den Schlossplatz in Nordbayerns größte Gourmetmeile: Mit gutem Essen und Trinken sowie einem Unterhaltungsprogramm, das ihr so noch nicht gesehen habt."

Das Schlossplatzfest wird 2022 von neuen Veranstaltern organisiert. Diese sahen sich im Vorfeld gezwungen, erstmals Eintritt zu verlangen. Tickets gibt es inzwischen nur noch an der Abendkasse. Ein Bändchen kostet pro Tag 5 Euro. Für alle fünf Tage beträgt der Preis 12 Euro. Kinder bis einschließlich 12 Jahren haben freien Eintritt

Doch die Gäste können sich auch auf positive Veränderungen freuen, wie Organisator Nima Khorsandi inFranken.de bereits im Frühjahr berichtete (siehe Erstmeldung vom 24.03.2022).

Erstmeldung vom 24.03.2022: Coburger Schlossplatzfest dieses Jahr mit Eintritt - Kosten "in jeder Sparte gestiegen"

Das Coburger Schlossplatzfest wird dieses Jahr von Nima Khorsandi und Enrico Pizzato veranstaltet. Khorsandi war selbst schon auf dem Fest Gastronom und habe schon lange den Wunsch gehabt, mitzuorganisieren. Wer das Fest am Schloss Ehrenburg vom 14. bis zum 18. Juli besuchen will, muss dieses Mal Eintritt zahlen. 

Die Kosten seien auf vielen Ebenen gestiegen, erklärt Khorsandi im Gespräch mit inFranken.de. Man habe es daher vorgezogen, einen Eintrittspreis festzulegen, anstatt es auf das gastronomische Angebot umzulegen. Khorsandi sieht darin einige Vorteile und kündigt Programmneuheiten an.

"Ich liebe das Fest schon seit zwanzig Jahren privat. Seit acht Jahren wollte ich schon als Pächter dabei sein. Letztendlich wurde ich vor drei Jahren endlich angenommen", schildert Khorsandi. Er wollte darüber hinaus auch mitverantwortlich sein. Nun sei seine Chance nach zwei Jahren Corona gekommen. Er sehe sich aber mit stark gestiegenen Kosten konfrontiert: "Der Zeltbau ist beispielsweise um 70 Prozent gestiegen, Personalkosten um 20 bis 30 Prozent. In jeder Sparte ist etwas gestiegen." Die Einnahmen würden normalerweise über Sponsoren und Gastronomen generiert. 

Vorverkauf startet, wenn Gastronomen feststehen

Letztere wolle er aber nicht mit höheren Gebühren belasten. "Im Gegenteil. Wir verlangen nur noch die Hälfte, damit sie die Möglichkeit haben, gut oder überhaupt zu verdienen und die Preise für Essen und Getränke nicht in die Höhe treiben zu müssen."

Khorsandi sei es lieber, die Besucher*innen zahlten einen festen Betrag für den Eintritt. "Er ist auch wirklich gering. Man kann eine Karte im Vorverkauf für 8 Euro kaufen und zahlt damit nur 1,60 Euro pro Tag." An der Abendkasse koste der Eintritt fünf Euro. Um Bereicherung gehe es Khorsandi definitiv nicht, betont er.

Der Vorverkauf werde in zwei Wochen starten, wenn alle Gastronomen feststehen. Sie seien zum Beispiel am Tourismus-Informationszentrum oder online erhältlich.

"Mehr Künstler" - Programm zum Coburger Schlossplatzfest mit deutlicher Veränderung

Khorsandi wolle zudem etwas Abwechslung in das fünftägige Programm bringen. "Wir werden jeden Tag ein kleines Highlight bringen. Am Freitag kommt zum Beispiel die bekannte Coburger Band OPA." Für Samstag kündigt der Veranstalter die weiße Nacht an, bei der dieses Mal auch die Gäste angehalten seien, sich weiß zu kleiden. Auch eine Modenschau soll es geben.

Der Sonntagvormittag soll Familientag werden, mit einigen Angeboten für Kinder. So denke Khorsandi beispielsweise an Zauberer oder eine Kinderhüpfburg. "Vielleicht überarbeiten wir auch das Lichtkonzept ein bisschen und wir wollen mehr und auch bekanntere Künstler einladen."

Khorsandi geht davon aus, dass das Coburger Schlossplatzfest wie vor Corona ablaufen könne. "Natürlich haben wir auch einen Plan B mit Abzäunungen, aber wir gehen nicht davon aus", sagt Nima Khorsandi.