"Die Fläche vom großen Teich bis zum Biergarten stand vollständig unter Wasser", sagt Leiterin Annette Gräfin zu Ortenburg. Mittlerweile ist das Wasser überwiegend wieder abgeflossen, sodass der Park ab Mittwoch wieder für Besucher geöffnet hat. Auf manchen Wiesen stehe aber immer noch das Wasser.

Großteil der Wege zerstört

Durch die Wassermassen wurde ein Großteil der Wege zerstört. "Die Brücke über den Tambach am Elchgehege muss komplett neu geplant werden. Das Wasserwirtschaftsamt war bereits vor Ort", berichtet Annette Gräfin von Ortenburg über bereits getroffene Maßnahmen. Vorerst soll ein Provisorium gebaut werden, damit der Bach wieder überquert werden kann. "Im Wegebau sind wir an allen Ecken und Enden dabei. Die Spuren werden aber noch in Wochen zu sehen sein. Ein Hochwasser wie dieses hatten wir so noch nie."

Durch die Wassermassen sind einige, teilweise auch große alte Bäume auf die Gehege gefallen. "Die Gehege sind wieder gerichtet, die Bäume liegen noch." Trotz des wieder normal laufenden Betriebs wird es nicht möglich sein, das Wegenetz in ein bis zwei Wochen zu reparieren, viele Stellen seien noch mit Schlamm bedeckt.

Drei Tiere in der Flut verendet

Durch die Flut kamen drei Tiere ums Leben. "Leider sind ein junges Mufflon und ein junger Sikahirsch, die noch nicht eigenständig laufen konnten, ertrunken", bedauert Annette Gräfin zu Ortenburg. Darüber hinaus sei ein Teil der Fische weggespült worden. Die Mitarbeiter haben zwei große Karpfen gefunden, einer ist verendet, einer steht derzeit noch unter Beobachtung.

Einen ausführlichen Bericht über die Überschwemmungen im Wildpark Tambach finden Sie hier