Im Landkreis Coburg herrscht hoher Bedarf an Wohnraum für anerkannte Asylsuchende und Flüchtlinge. Der Landrat appelliert daher an Bürger und Gemeinden, mitzuhelfen.
- Landkreis Coburg: So viele Asylbewerber und Flüchtlinge sind derzeit untergebracht
- Landratsamt bittet um Mithilfe bei der Wohnungsvermittlung
- Mietangebote nötig: so funktioniert die Anmeldung
- Wie der Freistaat Bayern Anbietern unter die Arme greift
Im Landkreis Coburg waren am Montag (13. Februar 2023) laut einer Statistik der Regierung von Oberfranken 845 Ukraine-Flüchtlinge und 708 Asylbewerber*innen beziehungsweise weitere Flüchtlinge untergebracht. Die Gemeinde Meeder macht nun in einer Pressemitteilung auf den Bedarf an Wohnraum aufmerksam.
Vermieter für Asylsuchende und Flüchtlinge im Landkreis Coburg gesucht - "wichtiger Baustein" für Integration
"Der Landrat Coburg appelliert an alle Gemeinden und Mitbürger um aktive Mithilfe", heißt es hier. Das Landratsamt bitte erneut um Unterstützung bei der Wohnungsvermittlung für Asylsuchende und Flüchtlinge. Wie auf der Webseite des Landkreises Coburg zu lesen ist, müssen anerkannte Asylsuchende und Geflüchtete "baldmöglichst aus den staatlichen Unterkünften (Gemeinschaftsunterkünfte oder dezentrale Unterkünfte) ausziehen", nachdem sie den Anerkennungsbescheid erhalten haben.
Zusammen mit den kreisangehörigen Städten und Gemeinden sowie den Helferkreisen unterstütze das Landratsamt Coburg die Betroffenen bei der Wohnungssuche. Dazu würden Mietangebote benötigt. Diese seien "ein wichtiger Baustein" für die Integration. Mögliche Mieter müssten "vor Abschluss des Mietvertrages die Angemessenheit der Unterkunft vom Jobcenter prüfen lassen. Die Angemessenheit ist abhängig von der Personenzahl, der Gesamtfläche, des Heizenergieträgers und der Region", so die Erklärung.
In einem Formular sind dafür bestimmte Angaben zum Mietobjekt festzuhalten. Dazu gehören die Gesamtfläche der Wohnung, bei Untervermietung die untervermietete Wohnfläche, die Gesamtfläche des Gebäudes, in dem die
Wohnung liegt und der Heizenergieträger. Wie die Gemeinde Meeder betont, würden die Unterbringungskosten vom Freistaat Bayern getragen.
Stadt Coburg meldet ebenfalls Bedarf - Wohnraumbörse hilft bei der Vermittlung
Die Stadt Coburg verzeichnete am Montag indes laut der Regierung von Oberfranken 816 untergebrachte Ukraine-Flüchtlinge und 608 Asylbewerber*innen beziehungsweise weitere Flüchtlinge. Eine Online-Wohnraumbörse der Stadt Coburg ermöglicht die Vermittlung zwischen Vermiet- und Mietwilligen. Auch hier gilt es, ein Formular auszufüllen.
Auch interessant: Brose-Chef Michael Stoschek warnt vor der Schließung des Coburger Kaufhofgebäudes und hat mit anderen Unternehmen einen Brief mit eindringlichem Appell verfasst.
Die unterbringungskosten werden vom Freistaat getragen????
Warum lässt man sie nicht arbeiten um ihre Wohnungen selbst zu bezahlen?
In nahezu jeder Branche werden händeringend Arbeitskräfte gesucht, aber der Freistaat kann es sich leisten Geld fürs Nichtstun zu verschenken ....
Irgendwie kommt man sich so langsam ziemlich verarscht vor, wenn man sich 40 und mehr Stunden die Woche abrackert und andere das Geld einfach so geschenkt bekommen.....
Dieser Kommentar zeigt, wie wohlstandsverwahrlost unsere Gesellschaft geworden ist. Da wird einem Angst und Bange für die Zukunft.
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Es gibt auch mehr als genug Deutsche, die händeringend gend nach einer bezahlbaren Wohnung suchen....vielleicht sollte man sich erstmal um die kümmern
Und wenn für die Flüchtlinge kein Wohnraum mehr vorhanden ist, darf man halt erst wieder welche reinlassen, wenn dieser geschaffen wurde.... 🙄
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