Im Theater und auf den Probebühnen wurden mehrere neue Produktionen vorbereitet für den erhofften Tag X des erneuten Re-Starts. Doch nun kehrt auch hinter den Kulissen zwangsweise Ruhe ein, wie Intendant Bernhard F. Loges am Dienstag auf Nachfrage erklärte.

"Viel in der Pipeline

Bis zum 10. Januar wird es ungewohnt still im Landestheater. "Das ist ein Einschnitt, aber für die Kollegen auch die Gelegenheit, vielleicht mal durchatmen zu können und auf neue Gedanken zu kommen", sagt Loges. Für den möglichen Wiederbeginn des Vorstellungsbetriebs nach dem Lockdown habe man jedenfalls schon jetzt "viel in der Pipeline".

Bis zur Generalprobe vorbereitet

Die Händel-Oper "Alcina" unter der Regie von Rahel Thiel wurde ebenso bereits bis zur Generalprobe vorbereitet wie die Schauspiel-Produktion "Aus dem Nichts" in der Inszenierung von Frederik Leberle und die Reithallen-Produktion "Ichglaubeaneineneinzigengott.Hass" von Stefano Massini.

"Wiener Blut" und "Hamlet"

Derweil laufen seit Anfang Dezember die Proben zur Strauß-Operette "Wiener Blut", am Montag begann die Arbeit an der Shakespeare-Tragödie "Hamlet" unter der Regie von Schauspieldirektor Matthias Straub.

Bei aller Konzentration bei der Probenarbeit in den letzten Wochen ohne Zuschauer vermisst Coburgs Intendant das Flair der Aufführungen sehr eindringlich, denn "ein Stück muss fliegen lernen, auch mit der Energie des Publikums. Das ist das, was im Moment besonders fehlt."