Das Landestheater soll mit einer grundlegend veränderten Führungsstruktur in die Zukunft gehen. Künftig soll ein sogenanntes Direktorengremium die Geschicke des Hauses leiten.

Damit ist klar: es wird keinen neuen Intendanten oder eine neue Intendantin in der direkten Nachfolge von Bernhard F. Loges geben, wenn dessen Vertrag im Sommer 2023 ausläuft. Darauf hat sich der Verwaltungsausschuss des Landestheaters bei seiner Sitzung am Mittwoch verständigt.

Ab der Spielzeit 2023/2024 - der dann bereits zweiten Spielzeit in der derzeit noch im Bau befindlichen Ausweichspielstätte namens Globe - wird ein Direktorengremium die Richtung vorgeben.

Ab der Spielzeit 2023/2024 - der dann bereits zweiten Spielzeit in der derzeit noch im Bau befindlichen Ausweichspielstätte namens Globe (siehe Seite 4) - wird ein Direktorengremium die Richtung vorgeben. "Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Direktor üben die künstlerischen Spartendirektoren im Orchester, im Ballett und im Schauspiel dann die Theaterleitung aus", heißt es in einer Mitteilung der Stadt: "Zusätzlich wird mittelfristig noch eine weitere Stelle für die Belange des Musiktheaters für Oper und Operette gesucht."

Die neue Leitungsstruktur ist zunächst als zeitlich nicht befristetes Modell geplant. Im Juli hatte der Verwaltungsausschuss erklärt, dass der Vertrag des seit Herbst 2018 amtierenden Intendanten nicht verlängert werde.

Einen Bericht über die Hintergründe zur Umstrukturierung der Theaterleitung am Landestheater Coburg finden Sie hier

Einen ausführlichen Bericht über die Fortschritte auf der Globe-Baustelle in Coburg sowie zahlreiceh Fotos finden Sie hier