Bei einer Videokonferenz informierte am Montag der Regiomed-Konzern über die aktuelle Corona-Lage.

Wie Regiomed-Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke sagte, werden in den Kliniken des Verbunds derzeit 138 Covid-Patienten auf Normalstation versorgt. Hinzu kommen 16 Patienten, die auf Intensivstationen behandelt werden - elf davon müssen beatmet werden.

Krankenstand am Klinikum Coburg sehr hoch: "Erfüllt mich mit Sorge"

Erkrankt sind derzeit insgesamt auch 167 Pflegekräfte sowie 32 Ärzte. Alleine am Regiomed-Klinikum in Coburg liegt der Krankenstand des Personals bei aktuell rund hundert Personen. "Das erfüllt mich mit Sorge", brachte es der ärztliche Direktor Dr. Stefan Piltz auf den Punkt. Bei der jeweiligen Erkrankungsursache würde es sich aber keineswegs nur um Corona und/oder Quarantänemaßnahmen handeln. Stattdessen sei auch schlichtweg eine "zunehmende Erschöpfung" zu verzeichnen. Piltz stellte klar: "Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter!" Doch so tapfer diese auch die Belastungen stemmen würden: "Viele kommen zunehmend an ihre physische und psychische Belastungsgrenze."

Wie Stefan Piltz außerdem mitteilte, sei die Notfallversorgung am Klinikum Coburg derzeit noch gewährleistet. "Wir sind aufnahme- und versorgungsfähig!" Zu Einschränkungen bei der stationären Aufnahme müsse es aber nach wie vor bei Tumorpatienten sowie bei Menschen mit Herzerkrankungen kommen.

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