An dieses rauschende Handball-Fest werden sich alle HSC-Fans noch lange erinnern: Mit 33:25 wurde am Sonntag der TV Hüttenberg aus der HUK-Coburg-Arena gefegt. Die Stimmung unter den 3102 Zuschauern war fantastisch, zum Schluss schwappte sogar "La Ola" durchs weite Rund. Und nun, in der "WM-Pause", steigt auch schon die Vorfreude aufs nächste Heimspiel: am Samstag, 14. Februar, geht's gegen Tabellenführer SC Leipzig.

Aber auch das Heimspiel am Mittwoch, 18. März, gegen Bayer Dormagen verspricht schon jetzt etwas ganz Besonderes zu werden: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat nämlich sein Kommen angesagt! Hintergrund ist eine Wette mit dem Coburger CSU-Bundestagsabgeordneten Hans Michelbach beim Empfang für Ehrenamtliche Ende 2013 in Rödental.
Es ergab sich damals ein Gespräch zwischen Horst Seehofer und dem HSC-"Urgestein" Alfred Geyer.


Alfred Geyer war der Auslöser

Denn Alfred Geyer wusste, dass Horst Seehofer selbst einmal in Ingolstadt Handball gespielt hat - aufgrund seiner Größe wurde Seehofer bevorzugt im Rückraum eingesetzt. Mitten ins Fachsimpeln hinein wagte dann Hans Michelbach die Prognose, dass der HSC noch in der laufenden Saison 2013/2014 den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen wird. Horst Seehofer bewies daraufhin, dass er die Tabelle der 3. Liga sehr gut kennt: "Aber Bad Neustadt liegt doch vorne und wird auch das Rennen machen, oder?" Da hielt Hans Michelbach zuversichtlich dagegen: "Wetten, dass wir aufsteigen?" Antwort Horst Seehofer: Okay - wenn es Coburg schafft, dann komme ich mal zu einem Heimspiel!

Natürlich hat Hans Michelbach diese Wette mit dem Ministerpräsidenten nicht vergessen - zumal er sie ja dank der fulminanten HSC-Aufholjagd auch gewonnen hat. Für die Einlösung des Wetteinsatzes konnte nun auch endlich ein Termin gefunden werden: Mittwoch, 18. März, 20 Uhr, HUK-Coburg-Arena.

Gegner wird an diesem Abend dann Bayer Dormagen sein, gegen die es in der Hinrunde eine der bislang lediglich sechs HSC-Niederlagen in dieser Saison gab.


Apfel erfreut über Wertschätzung

Am Montag überbrachte Hans Michelbach den HSC-Verantwortlichen die Nachricht, und allen voran Vorstandssprecher Stefan Apfel zeigte sich hocherfreut: "Das ist eine tolle Sache und für uns auch eine große Wertschätzung unserer Arbeit - wir freuen uns auf den Besuch!"

Der HSC 2000 ist aktuell - hinter Erstligist Erlangen sowie Rimpar als Zweitplatzierten in der 2. Liga - die "Nummer drei" im bayerischen Handball.