Bürgermeister Udo Döhler (UBV) und die Gemeinderäte sind sehr froh darüber, dass das Unternehmen Kaufland die "real"-Filiale in Dörfles-Esbach übernimmt. Somit ist bei der Immobilie mit dem Supermarkt kein Leerstand zu befürchten.

Und Kaufland macht gleich Nägel mit Köpfen. Denn dem Gremium lag bei der Sitzung am Donnerstag schon ein Bauantrag vor, wenn auch noch kein offizieller, der den "teilweisen Umbau des vorhandenen SB-Warenhauses" vorsieht. Per E-Mail und durch Übersendung eines Vorabzuges der Planunterlagen sollte schon die Bauabsicht signalisiert werden. Und die Gemeinderäte zögerten keinen Moment und gaben einstimmig grünes Licht für das Vorhaben.

Der Markt soll zwar verkleinert werden, jedoch die freiwerdenden Räumlichkeiten einer anderen Nutzung zu einem Fachmarkt zugeführt werden. Genaueres wird der Gemeinde beim offiziellen Bauantrag, der noch vorzulegen ist, mitgeteilt. Dies entspreche den Festsetzungen des Bebauungsplanes, stellte das Gremium bei der Beratung des Tagesordnungspunktes fest. Gemeinderat Peter Friedel (UBV) fragte, ob damit auch die Arbeitsplätze für die Mitarbeiter erhalten blieben. "Mir ist nicht bekannt, dass sie nicht übernommen werden", erklärte der Bürgermeister.

"Gute Zusammenarbeit"

Die SÜC hat vor in diesem Jahr zahlreiche Baumaßnahmen in der Gemeinde durchzuführen. Bevor er diese vorstellte, betonte Udo Döhler, dass die Zusammenarbeit mit der SÜC in den Bereichen Ver- und Entsorgung angenehm sei. Im Einzelnen ist Folgendes geplant: In der Von-Werthern-Straße von der Ziegelei bis zur Kreuzung Rosenauer Straße wird eine grabenlose, unterirdische Wasserleitung verlegt und von der Kreuzung Rosenauer Straße bis zum Eingang Office-Point kommt eine Gasleitung mittels Bohrspülverfahren in den Boden. Die Sudetenstraße erhält in offener Bauweise eine neue Wasserleitung sowie auf 125 Meter Länge eine Niederdruckgasversorgung.

Schließlich wird in der Coburger Straße vom Mühlweg bis zur Einfahrt Coburger Kartonagen eine neue Wasserleitung im Relining-Verfahren erstellt.

Udo Döhler überreichte den Verantwortlichen der Feuerwehr einen von der Gemeinde beschafften Defibrillator, der am Feuerwehrhaus angebracht wird.

Entlastung zugesagt

Die Kitas sind wegen Corona geschlossen, aber Kindergartengebühren müssen Eltern trotzdem zahlen. Der Gemeinderat beschloss, dass die Gemeinde 30 Prozent der Gebühren für Januar und Februar übernimmt - dies vor dem Hintergrund, dass der Freistaat Bayern bereits eine weitere Entlastung von den Elternbeiträgen zugesichert hat.