Mit viel Engagement übernimmt sie die Aufgaben des Chefs und beweist, dass sie für eine Führungsposition geeignet ist. Im Gespräch mit Regina Kiener wird deutlich, dass sie in ihrer Ausbildung sehr glücklich ist. Strahlend erzählt sie von der sehr abwechslungsreichen Tätigkeit als Trainee: "Der Wechsel von Büroarbeit und Kundenkontakt gefällt mir sehr. Ich werde gefordert und gefördert. Mein Arbeitstag vergeht wie im Flug."
Dass sie diese Ausbildung beginnen möchte, stand für sie allerdings erst nach dem Abitur fest. Vorher war es ihr Wunsch, Kinderkrankenschwester zu werden. "Ich wollte schon immer den Kontakt zu Menschen, jedoch habe ich schnell gemerkt, dass ich mit dem Leid anderer nur schwer zurechtkomme." Als sie dann in der Zeitung von der Trainee-Ausbildung bei K&L Ruppert gelesen habe, sei sie hellauf begeistert gewesen: "Ein reiner Bürojob käme für mich nie in Frage.
Und dass man in drei Jahren drei Ausbildungen machen kann, hat mich sehr gereizt."
Dabei sei es ihr wichtig gewesen, dass es in der Produktion der Waren fair zugeht. "Bei K&L gibt es strenge Kontrollen, was die Arbeitsbedingungen in der Warenproduktion angeht."
Und im Rückblick bereue sie ihre Entscheidung nicht. Auch wenn sie sich am Anfang langsam an ihre Tätigkeit herantasten musste, sei es ihr gelungen, gelegentliche Berührungsängste zu den Kollegen abzulegen. "Ich bin ein sehr extrovertierter Mensch, deswegen fällt es mir leicht, auf Menschen zuzugehen und um Hilfe zu fragen", sagt sie.

Vorbereitung auf Führungstätigkeit

Die Traineeausbildung sei für sie eine gute Möglichkeit, in die Führungsposition hineinzuwachsen, denn anders als bei Managementstudiengängen könne man bereits in der Lehre Praxiserfahrungen sammeln. Zudem biete ihr Arbeitsplatz die Möglichkeit, viele Städte in Süddeutschland kennenzulernen. In Freising gestartet, arbeitet sie nun in Coburg und hat dann Blockschule in Würzburg. Eineinhalb Jahre sei sie in ihrer Filiale in Freising gewesen, danach habe sie gewechselt: "Das ist sehr sinnvoll, weil ich so das Kükenstadium ablegen kann." Gabi Putze, Mitarbeiterin im Bekleidungskaufhaus, ist mit der Arbeit der jungen Auszubildenden sehr zufrieden. Regina Kiener mache sich sehr gut. "Sie konnte sich gut ins neue Haus eingewöhnen. Sie geht auf uns Mitarbeiter ein und wir unterstützen sie, wo es nur geht", sagt sie.
K&L Ruppert garantiert der Auszubildenden auch zwei Jahre nach Beendigung ihrer Lehre einen festen Job. "Hier arbeite ich in einem sehr familiären Umfeld. Man hilft sich gegenseitig, wo es nur geht. Der Teamgedanke ist hier sehr ausgeprägt", sagt Regina Kiener.