Dieser international ausgeschriebene Glaspreis soll im Frühjahr 2022 parallel im Glasmuseum und auf der Veste Coburg ausgerichtet werden, erklärt Sven Hauschke, Direktor der Kunstsammlungen.

Internationale Jury

Der Etat in Höhe von rund 400000 Euro soll zu 70 bis 80 Prozent über Drittmittel finanziert werden. Die Förderanträge dazu laufen derzeit, so Hauschke, das Konzept für die Durchführung stehe. Die Ausschreibung zum Glaspreis soll im Januar 2021 veröffentlicht werden. Bis Ende Juli sollen dann internationale Künstler Gelegenheit haben, sich zu bewerben.

International besetzt sein soll auch die wahrscheinlich fünf- bis sechsköpfige Jury. Deren potenzielle Zusammensetzung hat Hauschke bereits im Kopf, endgültige Zusagen der Juroren stehen noch aus. Im Herbst 2021 soll dann, so der derzeitige Zeitplan, die erste Jury-Runde virtuell stattfinden. Bis Weihnachten 2021 soll dann die Preis-Jury die Entscheidung fällen.

Danach bleiben drei Monate Zeit zur Vorbereitung für die Ausstellungen auf der Veste und im Glasmuseum sowie für die Gestaltung des Katalogs, rechnet Hauschke vor. Eröffnet werden soll die zweiteilige Preisträger-Schau im April 2022: "Dann ist die Corona-Krise hoffentlich verarbeitet und vergessen."