Die Polizei Coburg musste am Montagabend (11. Juli 2022) eine Fahndung starten: Am Theaterplatz in Coburg war es zu einer Gewalttat gekommen, in deren Folge ein 24-jähriger Mann Verletzungen erlitt. Den Täter konnte die Polizei vor seiner Wohnung festnehmen.

Gegen 18.45 Uhr, heißt es im Bericht der Coburger Polizei, ging ein 33-jähriger Mann auf dem Theaterplatz nahe dem Spielplatz auf einen 24-Jährigen los. Der Angreifer schlug dem jüngeren Mann ins Gesicht und soll dem Opfer zudem den Kopf mehrfach gegen einen Tisch geschlagen haben. Dabei erlitt der 24-Jährige leichte Verletzungen.

Coburg: Schläger flieht - später eskaliert die Situation 

Nach der Gewalttat ergriff der 33-Jährige die Flucht. Diese führt ihn bis zu seiner Wohnung. Erst dort konnte er, randalierend, von der Polizei festgenommen werden. Als die Beamten versuchten ihn in den Streifenwagen zu bringen, begann er lauthals mit Beleidigungen um sich zu werfen und stieß auf offener Straße einen nationalsozialistischen "Gruß" aus, heißt es im Bericht.

Als er in eine Arrestzelle gebracht werden sollte, eskalierte die Situation weiter. Der Mann setzte sich zur Wehr, trat gegen die Beine zweier Beamte, beleidigte und bedrohte sie wiederholt.

Vermutlich stand der Mann die ganze Zeit unter dem Einfluss von Rauschgift, so die Vermutung der Polizei. Als der 33-Jährige auch noch versuchte, sich in der Arrestzelle selbst zu verletzen, musste er in eine psychiatrische Klinik untergebracht werden.

Jetzt ermittelt die Polizei Coburg gegen ihn wegen zahlreicher Delikte, darunter gefährliche Körperverletzung, Widerstand und tätlicher Angriff gegen Polizeibeamte, Beleidigungen und Bedrohungen. Erheblich auf seine zu erwartende Strafe dürfte sich auch der von ihm skandierte verbotene nationalsozialistische "Gruß" auswirken.

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