Ein 30-Jähriger wollte aus seinem Auto aussteigen - und kam dabei auf dem ungeräumten GEweg ins Schlittern. Die Rutschpartie endete im Schaufenster einer Bank. Dabei wurde der Mann am Kopf verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.
Mit mehreren Schnittverletzungen und einer Kopfverletzung brachte der Rettungsdienst am Mittwochabend einen 30-jährigen nach einem Sturz auf einem nicht geräumten Gehweg im Coburger Stadtgebiet in die Notaufnahme des Coburger Klinikums.
Der 30-Jährige stieg vor einer Bankfiliale in der Mohrenstraße um 18.20 Uhr aus einem Auto aus. Beim Betreten des Gehwegs rutschte er aufgrund der Schneeglätte aus, kam zu Fall, und prallte mit seinem Kopf gegen die Glasscheibe einer Bankfiliale. Der Aufprall war offensichtlich derart massiv, dass die 3 mal 2,5 Meter große Glasscheibe zerbrach und der Mann sich nach dem Sturz an dem auf dem Boden liegenden Glas verletzte.
Die Coburger Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung durch Unterlassen, da der Gehweg zur Unfallzeit nicht ausreichend geräumt und gestreut war. An der Glasscheibe der Bankfiliale entstand ein Sachschaden von mindestens 1000 Euro.
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