Gleich zwei Wildunfälle spielten sich am Sonntag im Stadtgebiet und Landkreis Coburg ab. Die Fahrer erlitten glücklicherweise keine Verletzungen, die Tiere wurden jedoch tödlich verletzt.
Zwei tote Rehe, zwei demolierte Autos und mindestens 5.000 Euro Sachschaden sind die Bilanz von zwei Wildunfällen am Sonntag (23. Oktober 2022) im Coburger Stadtgebiet sowie im Gemeindegebiet von Bad Rodach, wie es die Polizeiinspektion Coburg berichtet.
Um 6.15 Uhr erfasste eine 35-Jährige mit ihrem Wagen auf der Kreisstraße zwischen Hetschbach und Heldritt ein Reh, das die Straße überquerte. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Wild tödlich verletzt. Das Fahrzeug der Frau wurde durch die Kollision im Frontbereich beschädigt.
Autofahrer stößt mit Reh zusammen: Polizistin erlöst schwer verletztes Tier
Gegen 22 Uhr stieß ein 29-jähriger Fahrer im Kürengrund, auf Höhe der Ernstfarm, ebenfalls mit einem Reh zusammen. Das schwer verletze Tier musste durch eine Polizeibeamtin mit einem Schuss aus der Dienstwaffe von seien Leiden erlöst werden. Auch in diesem Fall wurde die Front des Fahrzeugs beschädigt.
Bei beiden Wildunfällen stellte die Polizei den Betroffenen Wildunfallbescheinigungen zum Nachweis des Unfallschadens bei der Versicherung aus. Der Fahrer und die Fahrerin blieben glücklicherweise unverletzt.
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Vorschaubild: © Dieter Radziej