Am Donnerstag (13. Oktober 2022) hat ein 54-jähriger Mann aufgrund seines betrunkenen Zustands insgesamt drei Polizei- und Rettungsdiensteinsätze in Stadt und Landkreis Coburg ausgelöst.

Der erste Einsatz ereignete sich bereits am Vormittag: Um 10.15 Uhr informierten Passanten in Bad Rodach den Rettungsdienst über eine betrunkene Person in der Meininger Straße, schildert die Polizeiinspektion Coburg.

54-Jähriger kommt ins Krankenhaus - und betrinkt sich anschließend erneut

Der 54-Jährige wies einen Wert von drei Promille auf und war stark betrunken. Allerdings war er mit dem Transport in ein naheliegendes Klinikum nicht einverstanden, weswegen eine Polizeistreife die Fahrt ins Krankenhaus begleitete. 

Im Krankenhaus überprüfte ein Arzt den gesundheitlichen Zustand des Betrunkenen, anschließend durfte der Mann die Notaufnahme verlassen. Daraufhin besorgte er sich eine Flasche hochprozentigen Alkohol und machte sich auf den Weg zum Coburger Bahnhof. Von dort aus wollte er in seine Heimatgemeinde fahren. 

"Der Bad Rodacher strandete letztendlich um 13 Uhr am Bahnhof in Beiersdorf bei Coburg und lag dort stark alkoholisiert auf dem Bahnsteig", heißt es vonseiten der Polizei. Dort sorgte er für den zweiten Polizeieinsatz des Tages: Die Beamten nahmen ihn in Gewahrsam und unterzogen ihm einen Alkoholtest - welcher einen Wert von über 3,6 Promille lag. Auf richterliche Anordnung verbrachte der Mann den Tag bis zum Abend unter polizeilicher Aufsicht in einer Arrestzelle unter Aufsicht.

Dritter Polizeieinsatz an einem Tag: Mann verbringt die Nacht in Arrestzelle

Nach seiner Entlassung machte sich der 54-Jährige erneut auf den Weg zum Coburger Bahnhof - und besorgte sich dabei eine Flasche Schnaps, welchen er unterwegs trank. Die Beamten begegneten dem Mann schließlich am Bahnhof, wo dieser seinen Zug nach Bad Rodach verpasst hatte. 

Der Alkoholpegel des Mannes lag erneut bei über drei Promille, er konnte sich "nicht mehr auf den Beinen halten" und schlief am Bahnsteig ein. Der 54-Jährige verbrachte die Nacht letztlich in einer Arrestzelle der Coburger Polizei. Nun prüft das Coburger Landratsamt, wie ihm in Zukunft geholfen werden kann.

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