Trinkgelage in Oberfranken eskaliert komplett - Schwangere mit über zwei Promille

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Vier Mitbewohner geraten in einer Wohnung im Kreis Coburg in einen Streit. Dabei wird einer schwangeren Frau ins Gesicht geschlagen. Doch auch sie hat nun Ärger mit den Behörden.

Zu einer handfesten Auseinandersetzung während eines Trinkgelages ist es am Samstag (29. August 2026) in einer Wohngemeinschaft in Meeder (Landkreis Coburg) gekommen. 

Die vier Bewohner, alle mit rumänischer Staatsangehörigkeit, hatten schon einiges an Alkohol zu sich genommen, als ein 24-jähriger Mann aus der Gruppe plötzlich anfing, zu randalieren, wie es im Polizeibericht heißt. Völlig in Rage und mit 2,3 Promille, schlug der Mann seiner schwangeren, 30 Jahre alten Lebensgefährtin ins Gesicht. Wie ein späterer Test der Polizei ergab, hatte auch sie mehr als zwei Promille Alkohol im Blut. Deren ebenfalls anwesender 35-jähriger Bekannter ging dazwischen, wohl um weitere Übergriffe auf die schwangere Frau zu verhindern.

Gefährliche Körperverletzung und ein Fall für das Jugendamt

Zwischen den Männern kam es dann laut Polizeibericht zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Verlauf der werdende Vater auch erfolglos versucht haben soll, seinen Kontrahenten mit einer Glasflasche gegen den Kopf zu schlagen. Gegen den 30-Jährigen wird nun wegen einfacher und wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Über das Verhalten der schwangeren und offensichtlich betrunkenen Frau wird die Polizei dem Jugendamt einen Bericht vorlegen. In ärztliche Behandlung musste sich keiner der Beteiligten begeben, sie erlitten nur leichte Verletzungen, so die Polizei.

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Vorschaubild: © Marcus Brandt/dpa