Es war so weit, am vergangenen Samstag hielt das Oktoberfest in Bad Rodach wieder Einzug. Den Veranstaltern, FC Bad Rodach und CSU-Ortsverband Bad Rodach, gelang es, ein Programm auf die Beine zu stellen, das die Gerold-Strobel-Halle rasch zum Kochen brachte. Allen voran waren es die "Basst Scho"-Party-Franken mit ihrer Frontfrau Katha, die dafür sorgten, dass die Besucher umgehend in Stimmung kamen. Ohne Anlaufzeit hatten die Musiker ihr Publikum fest im Griff und zeigten von Anfang an, wohin die Reise gehen sollte. Party war angesagt.

Wahre Partykanone

Und wer sich von der Stimmung nicht anstecken ließ, war selbst schuld. Die Sängerin bewies sich als wahre Partykanone und mischte sich immer wieder unter ein begeistertes Publikum. Als die Band dann "Fürstenfeld" intonierte, brachen alle Dämme der Zurückhaltung und der halbe Saal stand auf den Bänken und feierte sich selbst.

Aber nicht nur mit Stimmungsmusik verwöhnten die Veranstalter ihre Gäste. Die " Bad Rodach City Dancers", die Gruppe "G7" sowie die "Crazy Girls" verstanden es perfekt, das Publikum in ihren Bann zu ziehen, als sie ihren Tanzsport auf der Bühne zelebrierten. Das Spektrum der Darbietungen reichte vom "Bandltanz" bis hin zu einer "Las-Vegas-Show", die dem Publikum das blanke Erstaunen ins Gesicht zauberte. Vor allem bei der artistischen Leistung, die beim Oktoberfest an den Tag gelegt wurde, staunten die Gäste respektvoll.

Andere Bürgermeister übernehmen

Was wäre ein Oktoberfest ohne Bieranstich?! Nachdem der erste und zweite Bürgermeister der Kurstadt an der Veranstaltung nicht teilnehmen konnten, räumte die dritte Bürgermeisterin nach ihrer Begrüßung das Feld, und ließ die Bürgermeister aus Seßlach, Martin Mittag, und Lautertal, Sebastian Straubel, ans Werk. Während Straubel sich begnügte, das Fass fest zu halten, nahm Martin Mittag Hammer und Hahn in die Hand, und nach fünf kräftigen Schlägen floss unter tosendem Beifall der Gäste der Gerstensaft.

Moderatorin war Julia Mittag. Sie führte professionell und locker-flockig zugleich durch das Programm. Dass bei der tollen Stimmung auch schnell das Tanzbein geschwungen wurde, verstand sich fast von selbst. Auch die moderaten Preise sorgten dafür, dass die Gäste bis in die frühen Morgenstunden in der Gerold-Strobel-Halle blieben. Diese war allerdings nicht ausverkauft.