Nachdem sich die HUK-Coburg als größter Arbeitgeber und zugleich größter Gewerbesteuerzahler bereits am Dienstag mit einer kritischen Stellungnahme zu Wort gemeldet hatte, hat sich am Mittwoch nun auch Brose geäußert.

Schlechtere Rahmenbedingung

In der Stellungnahme des Automobilzulieferers auf infranken.de-Anfrage heißt es: "Wir bedauern die Entscheidung des Stadtrates, denn der bislang niedrige Gewerbesteuersatz war ein wichtiger Standortvorteil für Coburg. Mit der Steuererhöhung verschlechtern sich die Rahmenbedingungen für die Unternehmen in der Stadt. Eine konsequente Senkung der städtischen Ausgaben wäre der sinnvollere Weg gewesen."

Ähnlich hatte die HUK-Coburg argumentiert: Die Stadt habe kein Einnahme- , sondern ein Ausgabenproblem. Und ebenso wie jetzt Brose hatte auch das Versicherungsunternehmen darauf hingewiesen, dass der Standort Coburg durch die Erhöhung der Gewerbesteuer an Attraktivität verliere. os