Gewaltvorwürfe gegen Mitarbeiter eines katholischen Kindergartens in Waischenfeld (Landkreis Bayreuth): Kripo nimmt Ermittlungen auf. Im Kindergarten "St. Elisabeth", der zur katholischen Pfarrei Johannes der Täufer gehört, gibt es Gewaltvorwürfe gegen ein Mitglied aus dem Angestelltenbereich. Das hat das Erzbistum Bamberg  in einer Pressemitteilung mitgeteilt. 

Gewaltvorwürfe gegen Kita-Mitglied: "vom Dienst freigestellt"

"Nach der Meldung von Gewaltvorwürfen ist ein Teammitglied der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Waischenfeld mit sofortiger Wirkung bis zur Klärung der Beschuldigungen vom Dienst freigestellt worden", schreibt das Erzbistum in der Mitteilung. 

Die zuständigen Behörden seien eingeschaltet, die Eltern bereits schriftlich informiert und "zu einem Elternabend eingeladen". Aus "rechtlichen Gründen" will man "derzeit keine weiteren Angaben" machen. Auch Pressesprecher Harry Luck verweist gegenüber inFranken.de auf das laufende Verfahren.

"Es sind ja erstmal nur Vorwürfe und da muss man besonders mit personenbezogenen Daten vorsichtig umgehen", so Luck. Man habe "umgehend reagiert", nachdem das Erzbistum am Freitag, 22. Oktober 2021, von dem Vorfall erfahren habe.

Kita "St. Elisabeth" in Waischenfeld: Missbrauchsbeauftragte eingeschaltet 

Es handle sich "nicht um den Bereich sexuellen Missbrauch" bei den Vorwürfen, erklärt Luck weiter. Viel mehr Informationen gibt die Diözese derzeit aber nicht heraus.

Laut Luck sei die Kriminalpolizei in Bayreuth derzeit mit dem Fall befasst, auch die Missbrauchsbeauftragte des Erzbistums sei eingeschaltet worden. 

Ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken bestätigt, dass entsprechende Ermittlungen eingeleitet worden sein. Man habe aber erst am heutigen Montag (25. Oktober 2021) "von dem Vorfall erfahren" und sei gerade in der Prüfung des Sachverhalts. 

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