In Oberfranken ist es in mehreren Ortschaften in der Nacht von Sonntag (26. September 2021) auf Montag (27. September 2021) zu heftigen Unwettern gekommen.

In den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach regnete es nach ersten Informationen von NEWS5 so stark, dass das Wasser rund einen halben Meter hoch stand. 

Extreme Unwetter in Oberfranken: Wassermassen sorgen für Überflutungen

Teils entwickelten sich die Wassermassen zu Strömen, die etwa Mülltonnen mitrissen. Die Feuerwehren sind im Einsatz, um dem Wasser Herr zu werden. Im Landkreis Hof hat in einem Wohnhaus ein Blitz eingeschlagen, weshalb auch hier die Einsatzkräfte anrücken müssten. In Berg soll nach Angaben der dpa ein Blitz in eine Photovoltaik-Anlage eingeschlagen haben, weshalb der Strom in dem betroffenen Haus abgestellt werden musste. Durch den Einschlag ist ein Schaden von rund 70.000 Euro entstanden, heißt es.

In der Gemeinde Heinersreuth kam es laut NEWS5 in der Nacht zu einem Stromhausfall. Rund 3500 Haushalte sollen im Dunkeln sitzen - wie lange es dauert, den Schaden zu beheben, ist derzeit wohl noch nicht gewiss.

In der Stadt Hof ist nach Berichten des BR der Blitz in ein Mehrparteienhaus eingeschlagen. Dabei sei ein Kamin gesprengt worden, heißt es. Teile des Hauses flogen infolge dessen auf die Straße und beschädigten Autos, die dort geparkt hatten. Die Roonstraße am Hauptbahnhof in Hof ist deshalb noch bis auf Weiteres gesperrt. Bei einem Einsatz in Oberfranken wurde zudem ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Insgesamt hat es in Oberfranken rund 80 Einsätze gegeben. 

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