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Bayreuth
Bäder und Thermen

Corona-Lockerungen in Bayreuth: Wann öffnen Lohengrin-Therme und Stadtbad?

Seit dieser Woche dürfen Hallenbäder und Thermen in Bayern wieder öffnen. In Bayreuth geht es derweil sowohl für die Lohengrin-Therme als auch das Stadtbad später los.
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Gäste können das heilende Wasser der  Lohengrin Therme in Bayreuth in drei verschiedenen Erlebniswelten genießen. Foto: Lohengrin Therme
Sowohl in der Lohengrin-Therme als auch im Bayreuther Stadtbad verzögert sich die Wiedereröffnung nach der Corona-Zwangspause. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Stadtwerke Bayreuth hervor. Foto: Lohengrin Therme

Nach und nach setzen auch in Bayern immer weitere Corona-Lockerungen ein. So ist der Besuch von Hallenbädern, Saunen und Wellnessbereichen seit Montag (22. Juni 2020) vielerorts wieder möglich. In Bayreuth müssen sich Badegäste dagegen noch ein Stück weit gedulden: Sowohl in der Lohengrin-Therme als auch im Bayreuther Stadtbad verzögert sich der Start. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Stadtwerke Bayreuth vom Dienstag (23. Juni 2020) hervor.

Seit dem 22. Juni dürfen Hallenbäder, Saunen und Wellnessbereiche im Freistaat wieder aufmachen. Vorerst keine Auswirkungen werde das auf das Stadtbad und die Lohengrin Therme haben, sagt Jürgen Bayer, Geschäftsführer der Stadtwerke Bayreuth. "Nach über drei Monaten Lockdown, in denen wir die meisten unserer Bädermitarbeiterinnen und -mitarbeiter in Kurzarbeit schicken mussten, und es für unsere Therme und das Stadtbad keinerlei Perspektive gab, haben wir uns aufs Kreuzsteinbad konzentriert." Dieses hat seit dem 18. Juni seine Pforten wieder für Gäste geöffnet.

Kreuzsteinbad hat auf - für Lohengrin-Therme und Stadtbad geht es später los

Mehr als 40 Kollegen aus der Therme und dem Stadtbad arbeiten seit mehreren Wochen im Kreuzsteinbad. "Ohne deren Unterstützung hätten wir unser Kreuzer nie und nimmer öffnen können", betont Bayer. Nachteil: Für die Lohengrin-Therme und das Stadtbad geht es erheblich später los, weil dort die Angestellten nun fehlen. Aus diesem Grund macht das Stadtbad beispielsweise erst im September auf. "Selbstverständlich tut uns das für unsere eingefleischten Fans leid, wir müssen als Unternehmen aber den harten Tatsachen ins Auge sehen", erklärt Bayer. Doch nicht nur an Mitarbeitern mangelt es derzeit im Stadtbad.

„Uns würden auch die Besucher fehlen. Der Sommer ist fürs Stadtbad ohnehin Saure-Gurken-Zeit, weil die meisten Leute am liebsten ins Kreuzer oder an einen Badesee gehen.“ Erschwerend komme aktuell hinzu, dass es aufgrund der Corona-Pandemie kein Schulschwimmen gebe und durch die staatlichen Auflagen nur wenige Badegäste gleichzeitig ins Stadtbad dürften. "Unter diesen Umständen wäre es hanebüchen, das Stadtbad zu öffnen", sagt der Stadtwerke-Chef.

Anders sehe es bei der Lohengrin-Therme aus. „Durch den Lockdown ging uns bereits ein deutlich sechsstelliger Umsatz verloren – jeder zusätzliche Monat sorgt am Ende des Jahres für ein noch größeres Minus“, hält Bayer fest. Seit März versuche das Team der Therme, aus der Not eine Tugend zu machen. „Unsere Techniker und die Betriebsleitung haben sich in den vergangenen Monaten um viele Dinge gekümmert, für die im laufenden Betrieb oder während des jährlichen Technik-Checks einfach keine Zeit ist – das war für uns die einzig positive Seite der Schließung“, sagt Bayer. Im Moment liefen beispielsweise Fliesenarbeiten, weshalb das große Becken noch einige Zeit nicht genutzt werden könne. 

Lohengrin-Therme soll Ende Juli wieder öffnen - Freiluftbad bleibt dicht

Die Stadtwerke gehen davon aus, dass die Lohengrin-Therme Ende Juli für Besucher wieder öffnen kann. Parallel dazu prüfe das Unternehmen, ob es den Sauna- und den Wellnessbereich unter den geltenden Bedingungen öffnen könne.

Das vierte Bad der Stadtwerke Bayreuth, das Freiluftbad in der Bürgerreuth, bleibt diesen Sommer dagegen komplett dicht. Der Grund: Es sei zu teuer, sämtliche Auflagen zu erfüllen. Nicht davon betroffen ist allerdings das Kneipp-Becken, das laut Stadtwerken Bayreuth bald wieder befüllt werde. 

Durch die Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen ließ sich die Ausbreitung des Coronavirus in Franken vielerorts unter Kontrolle bringen. Inzwischen gibt es sogar erste fränkische Landkreise komplett ohne Corona-Fälle.