Bayreuth
Fasching

Corona-Krapfen mit "Impfstoff": Fränkische Bäckerei landet Verkaufshit

Faschingszeit ist Krapfenzeit: Das Lanzendorfer Backparadies verkauft unter anderem in Bayreuth Corona-Krapfen. Mit Spritze, eigenem "Impfstoff" und einer leckeren Füllung.
 
Corona-Krapfen für Faschingszeit: Mit einer speziellen Aktion will das Lanzendorfer Backparadies den Lockdown überstehen. Foto: Lanzendorfer Backparadies

Corona-Krapfen in Bayreuth: Das Lanzendorfer Backparadies verkauft in seinen Filialen eigens designte Krapfen im Virus-Stil. Die "geimpften" Krapfen sind ein Verkaufsschlager, erzählt eine Mitarbeiterin inFranken.de.

Woher die Idee kommt, weiß Svenja Schildt, kaufmännische Fachkraft beim Lanzendorfer Backparadies, auch nicht so genau: "Es kann keiner so genau sagen, wie das entstanden ist. Unsere Konditoren sind eines Morgens hereingekommen und fanden das eine witzige Idee." Auch in Landshut kam ein Bäcker auf die Idee - hier sind die Krapfen mit Gin Tonic gefüllt.

Geimpfte Corona-Krapfen: In zwei Tagen vom Plan zur Fertigstellung

Vom Plan bis zur Fertigstellung habe es dann zwei Tage gedauert. "Es lief überwiegend reibungslos, aber es waren schon ein paar Versuche notwendig", erklärt Schildt. Vor allem darüber, welche Füllung die geeignetste ist, wurde gesprochen. 

Letztendlich wurden die Krapfen mit Vanillepudding gefüllt, die dazugehörige Spritze mit Erdbeerlimes. "Die Krapfen sind also Ü18", lacht Schildt. Die Aktion ist über Fasching geplant, also genauso lange wie die "normale" Krapfenzeit. "Danach verschwinden sie wieder aus unserem Regal", erklärt die kaufmännische Fachkraft. 

Die Kunden zeigen sich begeistert: "Die Krapfen kommen sehr gut an, wir waren in vielen Filialen am ersten Tag schon um halb acht ausverkauft", erinnert sich Schildt. Derzeit werden circa 350 Krapfen täglich produziert und auf die verschiedenen Filialen des Lanzendorfer Backparadies, unter anderem auch in Bayreuth und Kulmbach, verteilt.