Für gewöhnlich werden Krapfen automatisch mit dem Gedanken an Marmelade und Puderzucker verknüpft. Auch viele andere Kreationen mit Vanillefüllung oder Eierlikör finden großen Anklang. Die wenigsten jedoch werden bei dem Gebäck an deftige Wurst denken.

Die Bäckerei Pültz aus Hof hat den Wurst-Krapfen seit 2019 im Angebot. "Der Hofer" kommt bei den Kunden an, sagt Christoph Pültz inFranken.de.

Mit Wurst und sauren Gurken: Außergewöhnliche Krapfen in Hof

Die Idee zu dem deftigen Gebäck kam, wie Pültz erklärt, nachdem er einen Radiobeitrag über einen Leberkäskrapfen im Raum München gehört hatte. "Dann dachte ich mir, man könnte doch eine Hofer-Version daraus machen." Den Namen "Der Hofer" bekam der Krapfen, da die Rindfleischwurst das Aushängeschild der Stadt Hof ist.

Was 2019 als Gag startete, erfreut sich mittlerweile einiger Beliebtheit. "Die Nachfrage hält sich in Grenzen, aber es gibt einige Liebhaber", gibt Christoph Pültz zu. Er selbst fand den Geschmack am Anfang gewöhnungsbedürftig. "Aber mittlerweile schmeckt's. Am liebsten esse ich den Hofer mit Hagebuttenkonfitüre, dann schmeckt es ein bisschen wie Curry-Ketchup", beschreibt er den Geschmack des Krapfens.

Eigentlich sollte es den "Hofer" nur einmalig 2019 geben. Da es jedoch einige Nachfragen dazu gab, gibt es ihn seitdem in der Faschingszeit. "Den wird es jetzt wahrscheinlich immer geben", sagt Pültz lachend.

Den Krapfen gibt es in der Vorfaschingszeit immer am Freitag, Samstag und Sonntag. "Am Tag wurden bisher so 15 bis 20 Stück verkauft." Ab Freitag (5. Februar 2021) gibt es den "Hofer" sogar täglich, auch am Rosenmontag und Faschingsdienstag.