• Neuer Escape-Room in Bayreuth eröffnet
  • "Bayreuther Festspiele": Rätselraum mit Regionalbezug 
  • Größter Escape-Room Oberfrankens mit drei verschiedenen Szenarien
  • Alles selbst gebaut: Chef schmeißt Job in Corona-Krise und verwirklicht Traum 

Größter Escape-Room Oberfrankens in Bayreuth eröffnet: Als Projektleiter stand bei Kai Fischer die Arbeit während der Corona-Pandemie mehr oder weniger still. Bereits seit längerem hatte er den Traum, einen Escape-Room zu eröffnen – und sah in der jetzigen Situation die einmalige Gelegenheit. Überraschend: Ausgerechnet sein Chef stieg ins Geschäft mit ein. inFranken.de verrät die ersten Details zur neuen Rätsel-Location - und wie ihr reinkommt. 

Neuer Escape-Room Bayreuth: Betreiber hatte Idee schon vor zwei Jahren

„Ich habe schon vor zwei Jahren mit dem Gedanken gespielt, einen Escape-Room zu eröffnen“, erinnert sich Kai Fischer. Der neue Chef des Bayreuther Escape-Rooms ist ein echter Fan der kniffligen Fälle in vier Wänden. Er selbst hat eigenen Angaben zufolge nämlich schon in über 30 Räumen in ganz Deutschland Rätsel gelöst.  

Einige Zeit lang sei seine Idee gewachsen, doch irgendwann kam die Planung ins Stocken, erzählt er gegenüber inFranken.de. „Ich bin einfach nicht weitergekommen“, so Fischer. Doch dann kam Corona und einiges Tages ein wichtiges Gespräch. Fischer erzählte seinem Chef Michael Jobst von seinem langjährigen Traum. Und der sei sofort begeistert gewesen, erinnert sich der Rätselfan.

Nur rund sieben Monate Bauzeit später eröffnete dann am vergangenen Mittwoch (16. Juni) Bayreuths erster Escape-Room. Es ist zugleich auch die größte Location dieser Art in ganz Oberfranken. Geschäftsführer ist Kai Fischer selbst. "Reale Räume, die thematisch arrangiert und hochtechnisiert sind, lassen euch die Realität vergessen", wirbt der neue Chef auf der Internetseite. 

Das sind die Spielszenarien des neuen Escape-Rooms: Rätseln auf den Bayreuther Festspielen 

Insgesamt drei aufwendig gestaltete Räume hat der Bayreuther Escape-Room – dazu natürlich auch drei unterschiedliche Szenarien, die teils sogar einen klaren Regionalbezug haben: 

  • Mord beim Chinesen
  • Attentat auf die Bayreuther Festspiele
  • Kommissar Schmidt

Bei allen Szenarien müssen die Teilnehmer eine Kette an Rätseln lösen, die aus unterschiedlichen Aufgaben besteht: „Da kann ein Zahlenschloss dabei sein oder auch etwas elektronisches“, erklärt Fischer.  "Spannung und Nervenkitzel" biete ein Besuch im neuen Bayreuther Escape-Room-Areal. 

Größter Escape-Room Oberfrankens: Keine Maskenpflicht in den Räumen 

Passend zu den jeweiligen Szenarien sind auch die Räume gestaltet. Die Kulissen haben Fischer und sein Team größtenteils selbst geplant und gebaut – letzteres dauerte nur sieben Monate. „Wir hatten wegen Corona wenig zu tun“, erklärt der Geschäftsführer. Herausgekommen ist ein vom Fachverband zertifizierter Escape-Room mit regionalem Bezug.  

Das Schöne für Fischer und für die Besucher: Ein Besuch ist trotz der Pandemie möglich. Möglich machen das die niedrigen Infektionszahlen in der Stadt Bayreuth. Im Eingangsbereich und bei der Einweisung gilt Maskenpflicht, in den Räumen selbst muss diese allerdings nicht getragen werden. Die Räumlichkeiten befinden sich in der Erlanger Straße 2 in Bayreuth.  

Die Preise für ein Spiel variieren, unter der Woche ist es etwas günstiger als am Wochenende. Alle Informationen zu den Preisen findet ihr hier. Zusätzlich gibt es auch für Firmen und Betriebe besondere Angebote, die das Arbeitsklima fördern, beziehungsweise als Teambuilding-Maßnahme fungieren sollen. Alle Informationen dazu gibt es hier.

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