Von mehrere Verletzten bei Unfällen auf der A9 am Donnerstag (5. August 2021) berichtet die Verkehrspolizei Bayreuth am Samstag. 

Gegen 21.30 Uhr überschlug sich kurz vor der Anschlussstelle Trockau, in Fahrtrichtung Süden, ein Auto. Der 48-jährige Fahrer musste laut eigener Angaben stark niesen, weshalb er die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Wagen rammte.

Auto überschlägt sich, nachdem Fahrer niesen muss: keine Rettungsgasse auf der A9

Durch den Zusammenstoß drehte sich dieser und blieb auf dem Standstreifen stehen, während sich das Auto des Unfallverursachers überschlug. Die 37-jährige Fahrerin des gerammten Autos blieb unverletzt, der Verursacher konnte sich leichtverletzt aus dem Wrack befreien. Das Trümmerfeld erstreckte sich über fast 500 Meter.

Wegen der vielen Fahrzeugteile und totalbeschädigten Fahrzeuge, war die Fahrbahn in Richtung München für etwa zwei Stunden komplett gesperrt.

Für die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei, gestaltete sich die Anfahrt schwierig, da von den im Stau befindlichen Verkehrsteilnehmern keine Rettungsgasse gebildet wurde.

Wegen Aquaplaning: Transporter kollidiert mit Sattelzug

Noch während der Unfallaufnahme durch die Verkehrspolizei Bayreuth ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall zwischen den Anschlussstellen Hormersdorf und Plech in Fahrtrichtung Berlin.

Hier war ein Kleintransporter aufgrund von Aquaplaning ins Schleudern gekommen und kollidierte seitlich mit einem Sattelzug. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt. Der Kleintransporter war nicht mehr fahrbereit und blockierte Teile der Fahrbahn. Leider suchten Einsatzkräfte auch hier vergeblich die Rettungsgasse und erreichten nur schwer die Unfallstelle.

Bei den Unfällen entstanden ca. 90.000 Euro Gesamtschaden, zwei Personen wurden leicht verletzt.

Symbolfoto: Oßwald/News5

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