Zur Himmelsleiter in Pottenstein (Landkreis Bayreuth)

Rundwanderung (6,5 km): Start ist am Parkplatz/Bushaltestelle Schöngrundsee an der B470 bei der Sommerrodelbahn/Felsenbad Pottenstein. Immer der blauen Markierung nach Richtung Hasenlochhöhle folgen, vorbei am Schullandheim und der Hofmannskapelle zur 37 Meter hohen Himmelsleiter. Für die einen der hässlichste Aussichtsturm der Fränkischen Schweiz, für die anderen der schönste Funkmast der Gegend.

Die Aussichtsplattform liegt auf 25 Metern Höhe, danach den Weg 100 Meter zurück und dann weiter zur Höhle Großes Hasenloch, dem Waldtempel (Kreuz mit Andachts-/Ruhebänken), hinunter ins Püttlachtal und weiter in die Stadt Pottenstein (Einkehrmöglichkeiten), von dort am Wanderweg neben der B470 zurück zum Ausgangspunkt, dort zum Abschluss je nach Witterung Besuch der Sommerrodelbahn und des Felsenbades.


Der Radspitzweg im Landkreis Kronach

Was soll es sein? Eine atemberaubende Aussicht? Viel Natur? Einkehrmöglichkeiten? Wander-Freunde dürften da im Landkreis Kronach auf dem etwa sechs Kilometer langen Radspitzweg (KC 65) gut aufgehoben sein. Start- und Zielpunkt ist die Panoramatafel auf dem kleinen Parkplatz in Seibelsdorf (Ortsteil von Marktrodach) am Fuße der Radspitze.

Auf einem Forstweg und später auf einem naturbelassenen Steig führt die Strecke zunächst aufwärts. Entlang geht es dabei auch am Startplatz der Gleitschirmflieger, wo es die versprochene Aussicht zu bewundern gibt. Der Blick schweift dabei nicht nur über das etwa sieben Kilometer östlich von Kronach gelegene Seibelsdorf, sondern auch auf das Bruchschollenland.

Anschließend geht es auf den Frankenweg, der zur 678 Meter hohen Radspitze führt. Dort ist von einem 20 Meter hohen Aussichtsturm erneut ein Blick über den Frankenwald möglich.

Ab jetzt werden die Gelenke etwas stärker belastet, da es den Frankenweg auf einem Waldweg bergab geht. In Mittelberg besteht die Möglichkeit, sich entweder in der Radspitzalm oder in der Radspitzeinkehr für die letzten Kilometer zu stärken. Von der asphaltierten Straße aus geht es auf einen Waldweg, vorbei an der Pension "Schlossberghof" auf dem Schloßberg.

Weiter steil bergab führt der Weg zum Waldrand. Vorbei an der links liegenden Kneippanlage, wahlweise auch geradeaus auf der asphaltierten Straße, geht es zurück zur Panoramatafel.

Öffnungszeiten Mittelberger Radspitzeinkehr: Freitags ab 15 Uhr, samstags, sonntags und feiertags ab 13 Uhr.


Zu Besuch am Erlanger Burgberg

"Der Erlanger Burgberg - Von der Bergkirchweih zum Platenhäuschen" lautet der Titel einer Führung, zu der der Verein "Geschichte für alle" einlädt. Der Erlanger "Hausberg" auf dem alljährlich die Bergkerwa die Massen anlockt, spielt bereits seit Jahrhunderten eine bedeutende Rolle. Die Führung dauert etwa zwei Stunden.

Die nächsten Termine
Wann? Die nächsten Führungen finden statt: Sonntag, 9. April, 14. Mai, 23. Juli, 6. August, Samstag, 16. September, Sonntag, 8. Oktober, und Samstag, 28. Oktober. Beginn ist jeweils um 14 Uhr.
Wo? Treffen ist immer am Steinbach Keller. Die Teilnehmergebühr für die zweistündige Führung beträgt acht Euro. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.


Der Baumwipfelpfad im Steigerwald

Zwischen Baumwipfeln spazieren und dabei Wissenswertes zum Thema Wald erfahren kann man auf dem in der Nähe von Ebrach gelegenen Baumwipfelpfad Steigerwald.
Das besondere auf dem Weg zum 42 Meter hohen Turm (und retour) ist, das man sonst nicht erreichbare Ebenen des Ökosystems Wald erreicht. Auf Augenhöhe mit Stamm und Kronen gewissermaßen. Der Pfad ist 1150 Meter lang und bei einer maximalen Steigung von sechs Prozent auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Das gilt auch für den Aussichtsturm, auf dem man oben weit über den Baumwipfeln steht und einen Rundumblick über den Steigerwald hat.

Informationen werden nicht nur "klassisch" auf Tafeln vermittelt, sondern auch per Wipfel-App, die unter anderem Augmented Reality, Quiz und Spiele im Gepäck hat. Zum App-Download steht ein von den Bayerischen Staatsforsten installiertes, freies W-LAN-Netz zur Verfügung, das auf dem gesamten Pfad nutzbar ist. Hunde sind auf dem Baumwipfelpfad nicht erlaubt. Im Kassenbereich gibt es drei Boxen, in denen die Vierbeiner warten können.

Zurzeit gilt die Sommeröffnungszeit, täglich von 9 bis 18 Uhr (letzter Einlass um 17 Uhr). Witterungsbedingte Schließungen sind aus Sicherheitsgründen möglich. Der Eintritt kostet für Erwachsene neun Euro und für Kinder von sechs bis 16 Jahren sechs Euro (weitere Preise und Informationen unter www.baumwipfelpfad-ebrach.de).
Der Baumwipfelpfad kooperiert mit dem Steigerwald-Zentrum "Nachhaltigkeit erleben" im benachbarten unterfränkischen Handthal. Vom 1. Mai bis 1. November gibt es an den Wochenenden und den bayerischen Feiertagen zwischen dem Baumwipfelpfad und dem Steigerwald-Zentrum einen Shuttleverkehr.


Kreis Coburg: Schloss und Park Rosenau locken zum Besuch

Zu den besonderen Anziehungspunkten für Ausflügler und Touristen in der Region Coburg zählen Park und Schloss Rosenau. Der Landschaftsgarten rund um Schloss Rosenau lockt mit immer wieder neu anmutenden Perspektiven. Zu den Anziehungspunkten zählt neben dem großen Schwanenteich und dem mit ihm verbundenen kleineren Prinzenweiher nicht zuletzt eine Grotte mit Wasserfall. Auch einige historische Steinbänke erinnern an den Zustand des Parks im 19. Jahrhundert.

Das einstige Teehaus dient heute als Parkrestaurant. Der Hauptanziehungspunkt des Parkes aber ist Schloss Rosenau, ein im Kern mittelalterlicher Bau. Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg Saalfeld ließ das Schloss in den Jahren von 1808 bis 1817 im neugotischen Stil zu seinem Sommersitz umbauen. 1819 wurde Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha auf Schloss Rosenau geboren. Im Jahr 1840 heiratete Prinz Albert die britische Queen Victoria, die später sehr beeindruckt war von Schloss und Park Rosenau.

"Wäre ich nicht, was ich bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause" - dieser Ausspruch von Queen Victoria stammt aus dem Jahr 1845, als sie mit Prinzgemahl Albert dessen Heimat besuchte.

Öffnungszeiten Schloss Rosenau: April bis 3. Oktober täglich außer Montag 9 bis 18 Uhr (stündliche Führungen, letzte Führung von April bis September: 17 Uhr)


Landkreis Lichtenfels: das Deutsche Schustermuseum in Burgkunstadt

Ein Museum bewahrt nicht nur Vergangenes. Das Deutsche Schustermuseum in Burgkunstadt ist ein Beispiel dafür. Denn die Historie der Schuhherstellung in Burgkunstadt ist auch ein Stück Sozialgeschichte. Im Jahr 1888 errichtete Joseph Weiermann in den Nebenräumen der ehemaligen "Zapfschen" Gastwirtschaft (heute Hotel - Drei Kronen) die erste mechanische Schuhfabrik in Burgkunstadt. Damit war der Anfang zu einer starken Veränderung der wirtschaftlichen und sozialen Struktur der Bevölkerung gemacht. Eine neue Periode wirtschaftlicher Sicherheit entstand. In den folgenden Jahren entstanden fünf weitere Schuhfabriken. In den 60er Jahren war die Blütezeit der Schuhindustrie, die 2300 Beschäftigten produzierten täglich zwischen 12-14 tausend Paar Schuhe. Aus dieser Industrie ist mit der Firma Baur das erste deutsche Schuhversandhaus auf Teilzahlungsbasis hervorgegangen. Burgkunstadt wurde zur "Schuhstadt am Obermain" und zum "Fränkischen Pirmasens".

Wegen zunehmender Importe aus Billiglohnländern mussten die Betriebe nach und nach ihre Produktion einstellen. Im Jahr 1990 wurden die letzten beiden Betriebe Gotthard und Obermain geschlossen. Seit 1986 gibt es im Anwesen " Marktplatz Nr. 1 " ein Schustermuseum in Burgkunstadt. Das Deutsche Schustermuseummit der Geschichte, Exponaten und einer Vielzahl von Maschinen ist Zeitzeuge einer großen, erfolgreichen Vergangenheit.


Durch die Haßberge

Wer die Ruhe und eine schöne Landschaft sucht, der sollte sich die Haßberge vormerken. Der Wanderer kann hier stundenlang laufen, ohne eine Menschenseele zu treffen. Wer als Radfahrer unterwegs ist und Anhöhen nicht scheut, ist hier ebenso richtig. Mittlerweile ist das Radwegenetz so gut ausgebaut, dass Radler gefahrlose Touren zusammenstellen können, die sie an interessante Orte bringen.

Ein interessanter Ort ist zweifellos die Schwedenschanze bei Hofheim im Kreis Haßberge. Auf dem Haßberge-Hauptkamm erhebt sich ein Aussichtsturm, der bestiegen werden kann und einen weiten Blick auf den Haßgau ermöglicht. Nur wenige Kilometer von Hofheim entfernt nahe dem Stadtteil Eichelsdorf liegt die sogenannte Schwedenschanze mit dem Turm. Er ist mit dem Auto über einen geteerten Waldweg zu erreichen. Natürlich kann man auch wandern oder mit dem Rad fahren.

Der Turm, den der Kreis Haßberge vor einigen Jahren saniert und modernisiert hat, ist ab Karfreitag geöffnet. Er war aus Sicherheitsgründen über den Winter gesperrt. Und neben dem Turm liegt die Dr.-Krahmer-Hütte auf der Schwedenschanze. Sie ist ebenfalls ab Karfreitag, 14. April, wieder für die Sommersaison gerüstet. Die Öffnungszeiten sind: Samstag von 10 bis 18 Uhr, Sonntag von 10 bis 18 Uhr sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr. Für eine Bewirtung ist gesorgt.

Ein Tipp für Radler: Wer auf dem bekannten Maintalradweg unterwegs ist, kann in Haßfurt abzweigen. Auf der alten Bahntrasse, auf der einst das "Hofheimerle" schnaufte, ist ein Radweg angelegt, der das Maintal mit der Fachwerkstadt Königsberg und mit Hofheim verbindet. Weiter durch Eichelsdorf hindurch und nahe an der Schwedenschanze vorbei führt ein nagelneuer Radweg bis nach Ermershausen an der nördlichen Grenze des Kreises Haßberge.


Kreis Kulmbach: Wanderung zum Rehberg

Eine Wanderung zum Rehberg bietet allen Ausflüglern einen grandiosen Ausblick. Der Rundweg beginnt beim Marktplatz in Kulmbach und führt zum Rehbergturm. Dort kann eine kurze Verschnaufpause eingelegt und die Stadt von oben betrachtet werden.

Weiter geht es durch einen Laubwald zum Wahrzeichen Kulmbachs, der Plassenburg. Sie lädt einerseits zum Erholen ein und bietet gleichzeitig viele Besichtigungsmöglichkeiten. Der Ausflug endet am Marktplatz in Kulmbach und dauert rund drei Stunden.

Die Tour ist beliebt bei Spaziergänger und Wanderer, die möglichst viele Sehenswürdigkeiten auf einmal besuchen möchten.

Alternativ gibt es einen vier Kilometer langen Naturlehrpfad, an dem Erwachsenen und Kindern die Natur nähergebracht wird. Parkmöglichkeiten sind an der Gustav-Adolf-Straße und in der Straße Am Rehberg vorhanden. Der Erlebnispfad besteht aus 22 Stationen, die zum Forschen und Entdecken einladen. Zudem lassen sich dort jede Menge an historischen Fakten und neuen Einblicken über Kulmbach finden. Die Stationen bauen nicht aufeinander auf und Besucher können jederzeit einsteigen oder aufhören. Die Gehzeit beträgt insgesamt etwa zwei Stunden.