An der Otto-Friedrich-Universität Bamberg wird eine Studie über die Auswirkung von Hitze durchgeführt. Dafür sucht die Universität nach Probanden, die für ihre Teilnahme mit einer Belohnung rechnen können.
Aktuell läuft die Hitzeschutzkampagne in Stadt und Landkreis Bamberg, initiiert durch ein Netzwerk bestehend aus der Gesundheitsregion-Plus Bamberg, dem Gesundheitsamts Bamberg, dem Fachbereich Klimaschutz des Landratsamts Bamberg, der Klima- und Energieagentur Bamberg, dem Büro für Nachhaltigkeit und dem Amt für Inklusion der Stadt Bamberg, so berichtet das Landratsamt Bamberg in einer Pressemitteilung.
Durch gezielte Aufklärung soll für hitzebedingte Auswirkungen auf die Gesundheit sensibilisiert werden. Auch die Otto-Friedrich-Universität Bamberg forscht aktuell zum Thema Hitzebelastung. Ein Projekt, welches die Initiatoren der Hitzeschutzkampagne und die Fachkraft Senioren des Landkreises gerne unterstützt.
Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg möchte gemeinsam mit Menschen ab 65 Jahren zur Sommerhitze in Stadt und Land forschen. „Besonders hohe Temperaturen setzen Seniorinnen und Senioren oft mehr zu als jüngeren Menschen. Wir möchten besser verstehen, wie ältere Menschen Hitze im Alltag erleben und bewältigen, und wo es zu Schwierigkeiten kommt“, erklärt Prof. Dr. Philipp Sprengholz. Er leitet die Bamberger Hitzestudie und hat die Juniorprofessur für Gesundheitspsychologie an der Universität Bamberg inne.
Ab sofort können sich Interessierte mit ihrem Smartphone in die Studie einschreiben. Nach einer einfachen Anmeldung erscheinen auf dem Gerät in regelmäßigen Abständen kurze Umfragen, die sich mit dem Erleben und Verhalten bei Hitze beschäftigen oder konkrete Schwierigkeiten erfassen.
Die Umfragen dauern in der Regel nicht länger als zwei bis fünf Minuten und erscheinen wöchentlich im Zeitraum von Mai bis September 2024. Sie sind so gestaltet, dass sie direkt im Moment beantwortet werden können, also beispielsweise von unterwegs. „Die mobilen Befragungen helfen uns, ein präziseres Bild von Hitzesituationen zu zeichnen und Bedarfslagen und Hintergründe zu erkennen”, erläutert Robert Bruckmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt.
Die Teilnahme ist freiwillig, kostenlos, anonym und kann jederzeit pausiert oder beendet werden. Unter allen Teilnehmenden werden im Oktober 20 mal 100 Euro verlost. Mit jeder abgeschlossenen Umfrage sammeln die Teilnehmenden Punkte, die am Ende die Gewinnwahrscheinlichkeit erhöhen.
Personen, die die Forschung unterstützen möchten, haben drei Möglichkeiten für eine Anmeldung:
20x100 € die dabei jemand gewinnen kann !?
Sehr billige Studie für die Betreiber .
Wer meldet sich denn da freiwillig ?