Gute Aussichten für die kommenden Feiertage: "Wir haben so gut vorgearbeitet, dass wir über Ostern Menschen und Maschinen ein bisschen schonen können", sagt Dieter Thormann, Technischer Leiter der Großbaustelle der Bahn. Geschont werden damit nicht nur die lärm- und staubgeplagten Anwohner von Breitengüßbach bis Zapfendorf, sonder auch die mehr 400 Menschen, die derzeit auf der größten Bahnbaustelle Bayerns arbeiten.

Seit dieser Woche tun sie das im Zweischichtbetrieb unter Ausnützung der Tageshelligkeit, nach Ostern soll es dann auch in drei Schichten weitergehen. Dann soll auch mit dem Schottern des verbreiterten Gleisbettes begonnen werden, damit man bereits ab Ende Mai die ersten neuen Schienen der dann viergleisigen Bahntrasse verlegen kann.
Ab Ende April steht dann auch die Verlegung des Mainarms bei Ebing auf dem Programm.

Es braucht schon eine ausgeklügelte logistische Planung um diesen engen Zeittakt einzuhalten. Bislang funktioniert das laut Thormann einwandfrei. Über 74 Lotsenpunkte werden die Lastwagen und so geleitet, dass sich keiner verfährt - und das bei voraussichtlich 220 000 Fahrbewegungen allein während der Vollsperrung der Bahnlinie.
Noch eine gute Nachricht: Die großen Erdmassenbewegungen, die für viel Ärger durch verschmutzte Straßen geführt haben, seien zum größten Teil abgeschlossen. Was bei der Main-Verlegung anfällt, soll nach Möglichkeit nicht über öffentliche Straßen abtransportiert werden.