Nach Angaben von Heinz-Jürgen Wagner, Leiter des Fachbereich Gesundheitswesen am Landratsamt, gibt es keinen anderen Schutz gegen Grippeviren als die vorbeugende Impfung. Alle, die sich gegen Grippe impfen lassen wollen, sollten dies mit ihrem Hausarzt besprechen.

Vor allem Risikopatienten empfiehlt das Landratsamt dringend eine vorbeugende Impfung: Dies sind Menschen ab 60 Jahren, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter Gefährdung durch chronische Erkrankungen, medizinisches Personal, Menschen in Einrichtungen mit umfangreichen Publikumsverkehr und Schwangere.

Das Verhängnisvolle bei Grippeerkrankungen: Wenn sich die Grippeviren nach kurzer Ansteckungszeit im Körper festgesetzt haben und sich die typischen Symptome, wie plötzliches Krankheitsgefühl, hohes Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen zeigen, ist eine ursächliche Therapie trotz des medizinischen Fortschritts nicht mehr möglich.

Die Krankheit nimmt dann, so sagen Mediziner, einen "schicksalshaften Verlauf", die Heilung hängt vom Gesamtzustand des Patienten und von eventuell vorhandenen Antikörpern ab.

In schlimmen Fällen könne es dann, auch bei vorher Gesunden, zu einer zusätzlichen Lungenentzündung oder zum Versagen anderer Organe kommen.

Das Gesundheitsamt Bamberg im Landratsamt empfiehlt nach den aktuellen Angaben der Ständigen Impfkommission (STIKO) den Vierfachimpfstoff (quadrivalenter inaktiver Influenza-Impfstoff).
Laut Wagner können auch Kinder und Jugendliche im Alter von zwei bis 17 Jahren mit diesem Vierfachimpfstoff geimpft werden.

Mehr über das Auftreten der Grippe im diesjährigen Winter und über Gegenmaßnahmen, die die Mediziner empfehlen, finden Sie im Premiumbereich von infranken.de.